Katastrophenfall wegen Brands in Chiemgauer Alpen ausgerufen
Wegen des Brands eines Bergwalds in den Chiemgauer Alpen im Südosten Deutschlands haben die Behörden den Katastrophenfall ausgerufen.

«Wir haben uns entschieden, dass wir gleich voll durchstarten», sagte der Landrat des Landkreises Traunstein (Bayern), Andreas Danzer, in Unterwössen bei einem Pressestatement nahe dem Brandort. Man brauche einen schnellen Zugriff und «schlagkräftige Hilfe» bei der Brandbekämpfung. Dabei hätten auch die Erfahrungen aus dem tagelangen Waldbrand am Saurüsselkopf im Mai eine Rolle gespielt.
Aktuell seien keine Evakuierungen nötig, sagte Danzer am frühen Nachmittag. Die Vorbereitungen für einen solchen Fall liefen aber sicherheitshalber.
«Die Wetterlage ist nicht sehr günstig», sagte Danzer. Wegen des immer wieder auffrischenden Winds werde eine schnelle Ausbreitung des Brands befürchtet. Deshalb sei auch Hilfe aus Österreich angefordert worden. Mit Hubschraubern und Sprinkleranlagen kämpfen seit Mittwochabend mehr als 200 Einsatzkräfte gegen die Flammen in dem unwegsamen Gelände im Gipfelbereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand bei Unterwössen.










