Jetzt spricht die von der Cessna gerammte Paragliderin
Nach dem Horror-Crash mit einer Cessna meldet sich die Gleitschirmfliegerin nun auf Instagram. Sie reagiert auf Vorwürfe und Spekulationen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Eine 44-jährige Paragliderin wurde in Österreich in der Luft von einer Cessna gerammt.
- Sie rettete sich mit dem Notschirm.
- Nun äussert sie sich auf Instagram zur Schuldfrage und zu Kritik im Netz.
Ein spektakulärer Flugunfall im österreichischen Pinzgau sorgt weltweit für Schlagzeilen.
Eine 44-jährige Gleitschirmfliegerin war am Samstag während des Flugs von einer Cessna erfasst worden.
Der Propeller des Kleinflugzeugs zerstörte ihren Schirm, die Frau musste den Rettungsschirm auslösen und stürzte zu Boden. Trotz des dramatischen Absturzes kam sie nahezu unverletzt davon.
«Oida, leck mich am Arsch»
Auf Instagram meldet sich die Paragliderin nun ausführlich zu Wort. «Oida, leck mich am Arsch», schreibt sie einleitend und zeigt sich überrascht über die enorme Aufmerksamkeit.
Sie habe zwar damit gerechnet, dass das Video mehr Menschen sehen würden als sonst – «aber das …».

Die 44-Jährige erklärt, dass sie sich «nirgends» aufgehalten habe, wo sie nicht hätte fliegen dürfen. Auch auf die Diskussion um mögliche Ausweichmanöver reagiert sie: «Nein, als Paragleiter kannst du einem Kleinflugzeug nicht ausweichen.»
Gleichzeitig erklärt sie, dass motorisierte Luftfahrzeuge ausweichpflichtig seien. Ein Warnsystem habe sie zum Zeitpunkt des Flugs nicht genutzt.
Österreicherin kennt Cessna-Piloten
Zur Identität des Piloten äussert sie sich auch. Der Mann sei nach dem Zusammenstoss ebenfalls sicher gelandet. «Ja, ich weiss, wer das war», schreibt sie weiter. Der Vorfall werde nun «ganz offiziell, ohne Drama, seinen ordentlichen Rechtsweg gehen».
An den Pranger stellt die Paragliderin die Reaktionen in den sozialen Medien. Sie beschwert sich über «Lästerer» und Personen, die trotz fehlender Kenntnisse entweder sie oder den Piloten verurteilt hätten.
Niemand wünsche sich, in einen Unfall verwickelt zu werden und anschliessend solche Kommentare lesen zu müssen.
Am Ende schlägt die Frau versöhnliche Töne an. Das Gebiet werde gemeinsam von Gleitschirm-, Segel- und Motorfliegern genutzt. «Es gibt Regeln und Unfälle passieren trotzdem», schreibt sie.
Der Vorfall könne vielleicht dazu beitragen, dass künftig wieder aufmerksamer geflogen werde.
Vor allem an die Motor- und Segelflieger richtet sie einen Appell: In Gebieten mit Gleitschirmverkehr brauche es mehr visuelle Kontrolle und mehr Umsicht. Hinter jeder Kuppe müsse jederzeit mit einem Paraglider gerechnet werden.
Zum Schluss beweist die 44-Jährige Humor: Weitere «Stunts dieser Art» werde es auf ihrem Kanal nicht mehr geben, schreibt sie augenzwinkernd.



















