Rechtzeitig zum Beginn der Urlaubssaison fällt in Italien die Maskenpflicht im Freien.
Noch mit Maske: Italienische Fussballfans in Rom
Noch mit Maske: Italienische Fussballfans in Rom - POOL/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • In Italien soll ab nächster Woche die Maskenpflicht im Freien fallen.
  • In Innenräumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln müssen weiter Masken getragen werden.

In Italien soll ab kommendem Montag die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freien entfallen. «Ab dem 28. Juni lassen wir die Pflicht, in der weissen Zone draussen Masken zu tragen, hinter uns», schrieb Gesundheitsminister Roberto Speranza am späten Montagabend auf Facebook. Dies geschehe jedoch stets unter Beachtung der Vorsichtsmassnahmen, die der wissenschaftliche Rat aus Gesundheitsexperten festlege.

Aktuell zählen alle italienischen Regionen ausser das kleine Aostatal im Nordwesten des Landes zur Weissen Zone mit den lockersten Corona-Regeln. Es wird damit gerechnet, dass ab kommendem Montag auch diese Region dazu gehört.

Maskenpflicht Italien
Die Maskenpflicht im Freien wird in Italien ab nächster Woche aufgehoben. - Keystone

In Innenräumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen damit weiter Masken tragen. Der Zeitung «La Repubblica» zufolge gilt in Restaurants auch die bisherige Regelung weiter, dass der Schutz nur abgenommen werden darf, wenn man an seinem Platz sitzt. Draussen wie drinnen bleiben die Abstandsregeln in Kraft.

Mit zunehmender Lockerung der Corona-Regeln in Italien hatten Politiker und Gesundheitsexperten auch die Debatte um die Maskenpflicht im öffentlichen Raum immer lauter geführt. Die Regierung hatte zunächst Mitte Juli als Zeitpunkt für ein Ende der Maskenpflicht in Aussicht gestellt. Am Montag beriet der wissenschaftliche Rat und gab grünes Licht für den 28. Juni, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

In Italien sinken die Corona-Fallzahlen beständig weiter. Am Montag meldeten die Gesundheitsbehörden knapp 500 Corona-Neuinfektionen und 21 Tote mit dem Virus.

Mehr zum Thema:

Regierung Facebook Coronavirus