Italien: Region Ligurien beantragt Dürre-Notstand in Rom
In fünf Regionen Italiens herrscht bereits Dürre-Notstand. Diesen hat nun auch Ligurien beantragt. Die Region möchte 10 Millionen von der Regierung in Rom.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Küstenregion Ligurien hat den Dürre-Notstand bei der Regierung in Rom beantragt.
- Ligurien beantragt zehn Millionen Euro an Hilfen.
- Der Dürre-Notstand gilt bisher für fünf Regionen in Italien.
Wegen der anhaltenden Trockenheit in Italien hat die Küstenregion Ligurien den Notstand bei der Regierung in Rom beantragt. Das Gesuch umfasse zehn Millionen Euro an Hilfen für dringende Eingriffe, erklärte der konservative Regionalpräsident Giovanni Toti.
Mit dem Geld will die norditalienische Region mit der Hauptstadt Genua ihm zufolge das Leitungssystem modernisieren, Brunnen renovieren und kleine Stauanlagen bauen.
«Wir erwarten, dass die Regierung so bald wie möglich unseren Antrag annimmt», schrieb der 53 Jahre alte Politiker am Donnerstagabend auf Facebook. In Ligurien hat es in diesem Jahr deutlich weniger als normalerweise geregnet.
Fünf Regionen im Dürre-Notstand
Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi beschloss am Montag bereits den Dürre-Notstand in den fünf Regionen Piemont, Lombardei, Venetien, Emilia-Romagna und Friaul-Julisch Venetien. Vor allem der Norden des Landes leidet unter der anhaltenden Dürre. Die grossen Seen und Gewässer führen wenig Wasser.
Vor allem der Fluss Po - der längste Strom Italiens - ist extrem von der Trockenheit betroffen, weshalb unter anderem der Agrar-Sektor in dem Gebiet Sorgen um seine Ernte und Produktion hat.











