Interfax: Moskau bestätigt Verhandlungen am Mittwoch

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    Russland bestätigt eine neue Verhandlungsrunde mit der Ukraine am Mittwoch in Istanbul.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow
    Das Treffen werde wieder in Istanbul stattfinden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow lediglich. (Archivbild) - dpa

    Russland hat in seinem seit mehr als drei Jahren andauernden Angriffskrieg den Termin für eine neue Verhandlungsrunde mit der Ukraine für diesen Mittwoch in Istanbul nach Angaben der Moskauer Nachrichtenagentur Interfax bestätigt. Die russische Delegation erwarte, dass das der Hauptverhandlungstag werde, meldete die Agentur unter Berufung auf Moskauer Verhandlungskreise.

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Termin genannt. Der Kreml allerdings hatte dies noch am Dienstagnachmittag nicht bestätigt.

    Treffen in Istanbul

    Das Treffen werde wieder in Istanbul stattfinden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow lediglich. Die russische Delegation soll erneut Präsidentenberater und Ex-Kulturminister Wladimir Medinski anführen.

    Chefunterhändler auf ukrainischer Seite wird trotz seines Rücktritts als Verteidigungsminister einmal mehr Rustem Umjerow. Er habe den zum Sekretär des nationalen Sicherheitsrats ernannten Umjerow mit der Aufstellung der neuen Delegation beauftragt, schrieb Selenskyj am Dienstag auf Telegram.

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    Kommentare

    User #2033 (nicht angemeldet)

    6350, Sie vermischen historische Schuld, Wiedervereinigung und aktuelle Geopolitik – und schaffen so ein Narrativ, das Ursache und Wirkung verdreht. Ja, Deutschland trägt Verantwortung aus der Geschichte. Aber die heutige Politik darf nicht mit moralischer Erpressung gesteuert werden. Die Wiedervereinigung war keine russische Grosszügigkeit, sondern Teil klarer Vereinbarungen. Und Putin wurde über Jahre eingebunden – bis er sich selbst für einen aggressiven Kurs entschied. Frieden ist notwendig. Aber wer wirklich Frieden will, darf Gewalt und Völkerrechtsbruch nicht relativieren. Die Ukraine wurde überfallen – nicht wegen westlicher Fehler, sondern wegen russischer Machtpolitik. Ihr Beitrag klingt wie ein Appell zum Dialog, ist aber in Wahrheit ein bekanntes Narrativ, das Gewalt rechtfertigt. Wer ernsthaft Lösungen sucht, sollte sauber argumentieren, nicht vermischen – und die Fakten respektieren.

    Amediesli

    Ich wage einen Blick in die Kristallkugel: ausser einem Gefangenenaustausch wirds keine Einigung für irgendetwas geben.

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