In Liverpool in Menge gerast – Fahrer bekennt sich schuldig

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Vor Gericht gestand der Mann, im Mai bei der Meisterfeier des FC Liverpool mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren und dabei zahlreiche Menschen verletzt

Gerichtsskizze von Elizabeth Cook
Der Mann gestand vor Gericht, bei der Liverpool-Meisterfeier mit dem Auto in eine Menschenmenge gefahren zu sein. (Archivbild) - keystone

Der Mann, der im Mai bei der Meisterfeier des englischen FC Liverpool mit seinem Auto in eine Menge gerast war und dabei zahlreiche Menschen verletzt hatte, hat sich vor Gericht schuldig bekannt.

Bisher hatte der 54 Jahre alte Brite alle 31 Anklagepunkte zurückgewiesen – darunter unter anderem den Vorwurf der vorsätzlichen schweren Körperverletzung und des gefährlichen Fahrens. Nun habe er seine Schuld am zweiten Prozesstag vor dem Liverpool Crown Court schluchzend eingeräumt, berichtete die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal.

Die Vorwürfe beziehen sich auf 29 Opfer im Alter von sechs Monaten und 77 Jahren. Der Mann wurde kurz nach dem Vorfall von der Polizei festgenommen. Einen terroristischen Hintergrund hatten die Ermittler früh ausgeschlossen.

Richter kündigt längere Freiheitsstrafe für 54-Jährigen an

Richter Andrew Menary sagte laut PA, dass eine «Freiheitsstrafe von gewisser Länge» unumgänglich sei. Darauf solle sich der 54-Jährige vorbereiten.

Der Vorfall hatte sich bei der Siegerparade am 26. Mai ereignet. Zu diesem Zeitpunkt hatten Tausende Menschen auf der Strasse gefeiert. Die Mannschaft des FC Liverpool war in einem offenen Bus durch die Stadt gefahren.

Der Sender Sky News berichtete, das Team habe nur gut 20 Minuten vor dem Zwischenfall den Ort des Geschehens passiert. Szenen der Freude hätten sich in Horror verwandelt, sagte der britische Premierminister Keir Starmer damals in einer Stellungnahme.

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Kommentare

User #6193 (nicht angemeldet)

Gute Sache, in der Schweiz wäre er wegen guter Führung in 2 Jahren wieder draussen. Wieso man überhaupt über erwiesene Mörder wie der 3fach Mörder von Russperswil diskutiert ist nur menschenverachtend. So lange die Opfer keine 2. Chance erhalten, soll es der Täter schon gar nicht.

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