Twitter

    «Ich bin kein Virus»: Asiaten wehren sich auf Twitter gegen Anfeindungen

    AFP
    AFP, Stéphanie Hofer

    Frankreich,

    «Ich bin kein Virus»: Unter diesem Schlagwort wehren sich derzeit tausende Asiaten auf Twitter gegen Anfeindungen.

    Coronavirus Twitter
    «Ich bin kein Virus»: Asiaten wehren sich auf Twitter gegen Anfeindungen. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Asiaten auf der ganzen Welt bekommen den Hass aufgrund des Corona-Virus zu spüren.
    • Vielerorts werden sie bereits bewusst ausgeschlossen oder gemieden.
    • Der Hashtag #IchBinKeinVirus oder in Frankreich #JeNeSuisPasUnVirus geht auf Twitter viral

    In französischsprachigen Ländern posten zahlreiche Twitter-Nutzer unter dem Hashtag #JeNeSuisPasUnVirus (Ich bin kein Virus) Kommentare oder Fotos und wehren sich damit gegen Ausgrenzung und offenen Rassismus.

    Die Ausbreitung des Coronavirus trägt nämlich offensichtlich dazu bei, dass Menschen aus asiatischen Ländern bewusst gemieden oder gar ausgegrenzt werden.

    «Ich bin Chinese, aber ich bin kein Virus», schreibt etwa ein junger Mann. «Ich weiss, dass die ganze Welt Angst vor dem Virus hat, aber keine Vorurteile bitte.» Zu der Kurzbotschaft hat er ein Selfie gestellt, auf dem er ein Blatt mit der Aufschrift #JeNeSuisPasUnVirus vor seinen Mund hält.

    Der Hashtag geht auf eine junge Französin asiatischer Abstammung zurück, die zu Wochenbeginn anonym dazu aufgerufen hatte, Beispiele für Anfeindungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Internet zu veröffentlichen.

    «Die Gesundheitskrise des Coronavirus hat rassistische Parolen in den Medien und den sozialen Netzwerken hervorgerufen», schreibt die Frau in ihrem Aufruf. Viele asiatisch aussehende Menschen würden schief angesehen oder beleidigt. Sie würden etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgefordert: «Zieh deine Maske an». Sie habe auch von Eltern gehört, die ihre Kinder gewarnt hätten: «Nimm dich vor den Chinesen in Acht».

    Dieser Post ist nicht mehr verfügbar. Original anzeigen

    Die französische Zeitung «Courrier Picard» aus Nordfrankreich hatte sich zuvor für die Schlagzeile «Alerte jaune» (gelber Alarm) auf ihrem Titelblatt entschuldigt, die sie über das Foto einer Chinesin mit Maske legte. Hundertfach wurde auf Twitter zudem die Falschmeldung geteilt, die Pariser Verwaltung habe das chinesische Viertel im Südosten der Stadt unter Quarantäne gestellt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Coronavirus China
    18 Interaktionen
    Wegen Corona-Virus
    fledermaus
    147 Interaktionen
    Wie Corona-Virus
    Wuhan Coronavirus
    46 Interaktionen
    Ingenieur erklärt
    Leapmotor B03X
    Nur 23’900 Franken

    MEHR IN NEWS

    Ermensee LU
    Ermensee LU
    Thuner- und Brienzersee

    MEHR TWITTER

    musk
    11 Interaktionen
    US-Geschworene
    Grok
    12 Interaktionen
    Um Twitter-Name
    Twitter Killer
    Serienmörder
    20 Interaktionen
    Preis tief gehalten

    MEHR AUS FRANKREICH

    Ausschreitungen
    7 Interaktionen
    Paris
    7 Interaktionen
    Paris
    a
    21 Interaktionen
    FIA ermittelt mit KI
    a
    152 Interaktionen
    10'000 Euro