Hunderte Drohnen und Gleitbomben gegen die Ukraine

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Ukraine,

Der ukrainische Präsident Selenskyj veröffentlicht die erschreckenden Zahlen der russischen Angriffe.

Ukraine Krieg
Russische Angriffe auf Ukraine richten schwere Schäden an. (Archivbild) - Uncredited/Ukrainian Emergency Service/dpa

Das russische Militär setzt die Ukraine mit massierten Drohnen- und Raketenangriffen unter Druck. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Bilanz der russischen Angriffe gegen sein Land in den vergangenen sieben Tagen gezogen.

«Insgesamt hat Russland in dieser Woche mehr als 370 Angriffsdrohnen, etwa 280 gelenkte Gleitbomben und 80 Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine eingesetzt», schrieb Selenskyj auf Facebook.

«Selbst in der Weihnachtsnacht führten die Terroristen einen massiven Luftangriff durch.» Die russischen Angriffe richteten sich in erster Linie gegen Objekte der energetischen Infrastruktur der Ukraine. Daneben wurden demnach auch scheinbar wahllos Wohngebäude angegriffen und beschädigt.

Mehrere Menschen starben im Verlauf dieser Attacken.

Anpassung von Russlands Kriegstaktik

Nach Einschätzung des britischen Verteidigungsministeriums setzt Russland bei seinen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Ukraine auf eine veränderte Taktik. Russland habe sich höchstwahrscheinlich entschieden, seit August 2024 zwischen den Angriffen mehr Zeit vergehen zu lassen, um Bestände aufzubauen, schrieben die Briten.

Moskau setze eher auf seltenere, grössere Angriffswellen statt auf häufigere, kleinere Angriffe. Mit diesen kombinierten Massenangriffen überlastet das russische Militär die ukrainische Flugabwehr.

Die Rolle der Köderdrohnen

Neben den eigentlichen Kampfdrohnen setzt Russland auch sogenannte Köderdrohnen ein, die mit nur wenig oder gar keinem Sprengstoff beladen sind. Dadurch wird die ukrainische Flugabwehr gezwungen, wertvolle Munition zu verschwenden.

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Kommentare

User #6669 (nicht angemeldet)

Den Krieg haben die Ukrainer schon lange verloren

User #4847 (nicht angemeldet)

Das kann gar nicht sein. Hier bei Miau lesen wir seit 2 Jahren, dass Russlands Armee aus dem letzen Loch pfeift, alles nur noch Schrott ist, was die an Waffen haben und die Armee am Boden liegt, weil der Nachschub nicht klappt.

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