Hoffnungssignale und Kritik nach Impfgipfel in Deutschland

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    Deutschland,

    Am Montag wurde in Deutschland am Impfgipfel über Erleichterungen für Geimpfte diskutiert. Trotz fehlender Beschlüsse stehen Pläne in Aussicht.

    Coronavirus
    Eine Seniorin bekommt im Landkreis Kassel eine Impfung. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Montag diskutierten Angela Merkel und die Chefs der 16 Länder am Impfgipfel.
    • Sie kamen jedoch zu keinem Beschluss in Bezug auf Erleichterungen für Geimpfte.
    • Kanzleramtschef Helge Braun hat nun konkrete Pläne in Aussicht gestellt.

    Nach dem mit grosser Spannung erwarteten, aber ergebnislosen Impfgipfel geht in Deutschland die Diskussion über Erleichterungen für vollständig Geimpfte weiter. Kanzleramtschef Helge Braun stellte am Dienstag konkrete Erleichterungen für Geimpfte in Aussicht.

    Angela Merkel und die Chefs der 16 Länder hatten am Montag auch über Regelungen für vollständig Geimpfte und Genesene diskutiert. Einen Beschluss gab es aber wie erwartet nicht.

    Impfgipfel
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt neben Markus Söder (CSU, l), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, und Michael Müller (r, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, zu der Pressekonferenz nach dem Impfgipfel im Kanzleramt. - Keystone

    Ein Eckpunktepapier der Bundesregierung vom Wochenende legt nun folgenden Plan frei: Demnach könnten die beiden Gruppen etwa beim Zugang zu Geschäften und Dienstleistungen dieselben Ausnahmen bekommen, die für negativ Getestete gelten.

    Einreise-Quarantäne könnte wegfallen

    Bei der Einreise aus dem Ausland könnte zudem in den meisten Fällen eine Quarantäne wegfallen. Laut Gesundheitsminister Jens Spahn will die Bundesregierung nächste Woche einen Vorschlag unterbreiten, der Bundesrat könnte dann am 28. Mai darüber entscheiden.

    Das geht unter anderem Kommunen und Landkreisen aber zu langsam. «Dass bei der Konferenz noch keine abschliessende Verständigung über die Aufhebung der Grundrechtseinschränkungen für vollständig Geimpfte getroffen wurde, ist bedauerlich.» Das sagte der Hauptgeschäftsführer der Städte und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der «Rheinischen Post» (Dienstag).

    Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag haben inzwischen 23,9 Prozent der Deutschen eine erste Impfung erhalten. 7,3 Prozent sind vollständig geimpft.

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