Domat/Ems

    Domat/Ems: Algerier (20) bei Autoeinbruch gefasst – Täter flüchtig

    Im Domleschg GR sowie im Bündner Rheintal ist es seit der Weihnachtszeit zu Fahrzeugdiebstählen gekommen.

    Fahrzeuge
    Mehrere Fahrzeuge wurden gestohlen. - Kapo GR

    Beispielhaft ist ein Fall vom 6. Januar 2026 in Domat/Ems. Um circa 22.15 Uhr beobachtete ein Mann, wie in der Gewerbezone Paleu Sura jemand eine Gebäudeverglasung einschlug und in die Räumlichkeiten einstieg. Sofort meldete er dies der Kantonspolizei Graubünden.

    Unterstützt durch die Stadtpolizei Chur rückten mehrere Polizeipatrouillen zu diesem Fahrzeughandelsbetrieb aus. Im Gebäude nahmen sie den Einbrecher, einen in Frankreich wohnhaften 20-jährigen Algerier, fest. Die Staatsanwaltschaft beantragte beim Zwangsmassnahmengericht Graubünden Untersuchungshaft.

    Mehrere Fahrzeuge gestohlen

    Weihnachtstage 2025 / Cazis: Einbrecher in Frankreich festgenommen

    Weihnachtstage 2025 / Untervaz: Flüchtende Einbrecher festgenommen

    9. Januar 2026 / Zizers: Drei Personenwagen gestohlen. Diese wurden gleichentags auf der Autobahn A3 im Bereich Bözberg in Fahrtrichtung Basel gesichtet. Die flüchtende Täterschaft verursacht mehrere Verkehrsunfälle – eine Person wurde bei einem Schusswaffeneinsatz tödlich verletzt.

    10. Januar 2026 / Zizers: Ein Personenwagen gestohlen. Mit dem Fahrzeug wurde selbentags ausserhalb des Kantons Graubünden ein Verkehrsunfall verursacht. Die Täterschaft ist flüchtig.

    Gemeinsamkeiten der Fälle – Sensibilisierung überregional

    Sämtliche Fälle trugen sich in den späten Abend- oder den Nachtstunden zu. Gemäss dem Verhalten der Täterschaft bestand in allen Fällen die Absicht, von Fahrzeughändlern inserierte hochpreisige Fahrzeuge zu stehlen und nach Frankreich zu bringen. Die Fahrzeugschlüssel befanden sich meist gut zugänglich in der Nähe der Fahrzeuge. Die festgestellte mutmassliche Täterschaft, allesamt junge Männer, ist in Frankreich wohnhaft.

    Die polizeilichen Erfolge wurden durch die Aufmerksamkeit von Drittpersonen begünstigt, welche verdächtige Feststellungen der Polizei meldeten.

    Die Kantonspolizei Graubünden appelliert an die Bevölkerung sowie an die Fahrzeughändler. Verdächtige Feststellungen sind via Polizeinotruf 117 zu melden. Fahrzeugschlüssel sollten nach Möglichkeit gut verschlossen oder ausserhalb des Betriebs, an einer anderen Örtlichkeit, sicher aufbewahrt werden.

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    Kommentare

    User #1350 (nicht angemeldet)

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