Hitze in Italien setzt Parmakäse und Muschelzucht unter Druck
Die anhaltende Hitze in Italien belastet Menschen, Landwirtschaft und Meeresgebiete. Auch Parmakäse und Muschelzucht sind betroffen.

In Italien hält die aktuelle Hitzewelle weiter an. Temperaturen von mehr als 35 Grad sorgen in mehreren Städten für die höchste Warnstufe.
Alarmstufe Rot gilt laut der «Yahoo Finance» unter anderem in Rom, Florenz, Bologna und Turin. Die Behörden warnen dabei vor gesundheitlichen Risiken für die gesamte Bevölkerung.
Für Italien ist es bereits die dritte Hitzewelle dieses Sommers. Besonders betroffen sind neben Einheimischen auch zahlreiche Touristen in beliebten Ferienregionen.
Hitze setzt Landwirtschaft unter Druck
Auf Sardinien werden in dieser Woche Temperaturen von bis zu 43 Grad erwartet. Die extreme Wärme wirkt sich jedoch auch auf landwirtschaftliche Betriebe und deren Produktion aus.
In der Emilia-Romagna kämpfen Hersteller des Parmigiano Reggiano mit den Folgen der hohen Temperaturen. Kühe geben wegen der Hitze weniger Milch, zudem verschlechtert sich deren Qualität.
Die Produzenten befürchten dadurch Einbussen bei der Herstellung des weltweit bekannten Parmakäses. Die «L'essentiel» berichtet, dass der Käse zu den wichtigen italienischen Exportprodukten gehört.
Hitzewelle in Italien belastet auch Wasserversorgung und Muschelzucht
Auch die Wasserversorgung verschärft sich durch die anhaltende Trockenheit. Im Norden Italiens führt der niedrige Wasserstand des Flusses Po zu zusätzlichen Problemen.
Im Po-Delta dringt Meerwasser teilweise bis zu 25 Kilometer ins Landesinnere vor. Dadurch können Felder nicht mehr wie gewohnt mit Flusswasser bewässert werden.

Die hohen Temperaturen treffen zudem laut «boerse.de» auch die Muschelzucht in der Region. Die Wassertemperaturen erreichen in einigen Bereichen bis zu 32 Grad.
















