Mit 92 Jahren: SPD-Politiker Hermann Rappe ist gestorben
Hermann Rappe ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er war Politiker der Sozialdemokratische Partei Deutschlands und Gewerkschafter.

Das Wichtigste in Kürze
- Hermann Rappe starb am 30. Januar mit 92 Jahren nach kurzer Krankheit.
- Er war Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Gewerkschafter.
Politiker der Sozialdemokratische Partei Deutschlands und langjähriger Gewerkschafter, Hermann Rappe, ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 92 Jahren nach kurzer Krankheit zu Hause in Hildesheim gestorben. Das teilte die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) unter Berufung auf Rappes Familie mit.
Politiker der Sozialdemokratische Partei Deutschlands und Gewerkschafter
Rappe stand von 1982 bis 1995 an der Spitze der IG BCE-Vorgängergewerkschaft IG Chemie-Papier-Keramik. Er sass von 1972 bis 1998 für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) als Abgeordneter im Bundestag.
Zu Rappes Verdiensten gehört laut IG BCE der Neuaufbau der Gewerkschaftsorganisation in Ostdeutschland nach dem Mauerfall und der Deutschen Einheit. «Gleichzeitig kämpfte Hermann Rappe erfolgreich um die Sicherung eines zukunftsfähigen, stabilen Kerns der Chemie in den neuen Bundesländern. Dieser bot neue Beschäftigungschancen für die Menschen.»
Zudem habe Rappe den Grundstein zur Fusion der drei Organisationen IG Berbau und Energie, Gewerkschaft Leder und der IG Chemie-Papier-Keramik gelegt. Sie bilden heute gemeinsam die IG BCE.
IG BCE trauert um Rappe
Der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis, sagte: «Die IG BCE trauert um einen grossen Mann. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Verbliebenen.»
Die IG BCE werde Rappe nicht nur als grosse Persönlichkeit in Erinnerung halten. Eine Persönlichkeit, die wesentliche Voraussetzungen für eine moderne, erfolgreiche Gewerkschaft geschaffen habe.
«Wir erinnern uns vor allem an den Menschen, dem es immer wieder gelang, Vertrauen in die eigene Handlungsstärke zu vermitteln. Und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die gewerkschaftliche Idee der Solidarität zu begeistern.»
















