Bei einer Razzia wegen professionellen Handels mit gefälschter Markenmode hat die Polizei in Hamburg grosse Mengen an Plagiaten beschlagnahmt.
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Blaulicht - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei Lastwagen für Abstransport erforderlich - Fälschungen offen im Netz beworben.

Wie die Beamten am Mittwoch in der Hansestadt erklärten, richtete sich die Massnahme gegen einen 26-Jährigen, der über ein bekanntes soziales Netzwerk in grossem Stil offen Fälschungen zum Kauf anbot und für seine Geschäfte sogar einen eigenen Verkaufsraum mit Verkäufer betrieb.

Bei Durchsuchungen des Verkaufsraums sowie einer zugehörigen Wohnung in Hamburg stiessen die Beamten am Dienstag nach eigenen Angaben auf derart grosse Mengen an Plagiaten, dass sie für den Abtransport einen Zwölftonnen- sowie einen Fünftonnenlastwagen benötigten. Die Ermittler brauchten demnach mehrere Stunden, um Kleidungsstücke und Schuhe in über 360 Umzugskartons zu verstauen.

In dem Verkaufsraum trafen sie ausserdem auf sieben Kundinnen und Kunden sowie einen Verkäufer, von denen sie jeweils Personalien aufnahmen. Gegen den 26-jährigen Betreiber des Plagiatehandels wird wegen Verstosses gegen das Markengesetz ermittelt. Bei einer Durchsuchung einer ebenfalls von dem Mann genutzten Wohnung im schleswig-holsteinischen Kiel fanden die Beamten zudem rund 800 Gramm synthetische Drogen. Zudem beschlagnahmten sie 24.000 Euro.

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