Gewitter richten an der Adria schwere Schäden an
Schwere Gewitter haben entlang der Adria für erhebliche Schäden und gefährliche Wetterbedingungen gesorgt. Behörden warnen vor weiteren Unwettern.

Heftige Gewitter haben am Dienstag weite Teile der Adriaregion erfasst und zahlreiche Schäden hinterlassen. Betroffen waren unter anderem Italien, Kroatien sowie mehrere Länder auf dem Balkan.
Mancherorts gingen Hagelkörner mit einem Durchmesser von mehr als zehn Zentimetern nieder. Dazu kamen heftiger Starkregen und kräftige Sturmböen, die vielerorts Schäden verursachten.
Überflutete Strassen, umgestürzte Bäume und zerstörte Felder prägten das Bild in mehreren Regionen. Laut «WetterOnline» hat sich die Lage inzwischen teilweise beruhigt, während sich die Unwetter weiter Richtung Schwarzes Meer verlagern.
Gewitter bleiben ein Risiko
Auch am Mittwoch bleibt die Wetterlage entlang der Adria angespannt und sorgt weiter für erhöhte Aufmerksamkeit. Besonders Kroatien und Süditalien müssen erneut mit kräftigen Gewittern rechnen.
Meteorologen erwarten die aktivste Phase vor allem am Nachmittag und in den Abendstunden. Lokal sind weiterhin Hagel, Starkregen und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h möglich.
Auch für den Schiffsverkehr bestehen weiterhin erhebliche Risiken durch plötzlich auftretende Gewitter. «Weekend.at» berichtet, dass Behörden die Bevölkerung und Urlauber zum Verfolgen der aktuellen Wetterwarnungen auffordern.
Gewitter sorgen für höchste Warnstufe
In mehreren Regionen rund um das Mittelmeer gilt inzwischen die höchste Warnstufe Rot. Orkanartige Böen mit bis zu 120 km/h können dort die Wetterlage zusätzlich verschärfen.

Besonders auf dem Meer herrschen gefährliche Bedingungen mit hohem Wellengang und starken Windböen. Urlauber und Segler sollen deshalb möglichst an Land bleiben und Vorsicht walten lassen.
Meteorologen schliessen die Bildung von Superzellen und örtlichen Tornados derzeit nicht aus. «oe24» zufolge empfehlen die Behörden ausserdem, lose Gegenstände zu sichern und Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden.
















