Geringere Kirschenernte wegen Hagel und Frost erwartet

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    Das Wetter vermasselt den Obstbauern das Geschäft. Schätzungen zufolge wird mit einem Rückgang der Gesamterntemenge für Süss- und Sauerkirschen um 8,4 Prozent gerechnet.

    Kirschen
    Die vielen Sonnenstunden im Mai und Juni sorgten heuer für knackige, süsse Kirschen. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Obstbauern in Deutschland erwarten wegen Wetterkapriolen im Frühjahr eine deutlich geringere Kirschenernte als im Jahr 2020.

    Wie das Statistische Bundesamt nach einer ersten Schätzung mitteilte, rechnen die Betriebe mit einem Rückgang der Gesamterntemenge für Süss- und Sauerkirschen um 8,4 Prozent auf 45.800 Tonnen. Das sind zugleich 4,4 Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2020. Spätfröste sowie Hagel- und Starkregen im Frühjahr führten vielerorts zu Einbussen, erklärte die Wiesbadener Behörde.

    Dabei wird die Süsskirschenernte in diesem Jahr mit knapp 34.700 Tonnen voraussichtlich 5,8 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr. Wichtigster Erzeuger ist Baden-Württemberg mit knapp der Hälfte der Anbaufläche. Ein deutlicher Rückgang der Erntemenge - um 15,8 Prozent auf 11.100 Tonnen - wird bei Sauerkirschen erwartet. Dies führten die Statistiker auch auf deutlich sinkende Anbauflächen zurück. Die meisten Plantagen für Sauerkirschen gibt es in Rheinland-Pfalz.

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