Geburtenrate in Italien sinkt immer weiter

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    In Italien werden weniger Kinder geboren: Im vergangenen Jahr kamen in dem EU-Land nur noch etwa 355.000 Kinder zur Welt – im Vergleich zu 2024 ein Minus von 3,9 Prozent.

    Geburt
    Die italienische Geburtenrate bewegt sich auf Tiefststand zu. (Symbolbild) - keystone

    Die Geburtenrate sank nach Angaben des nationalen Statistikamtes Istat auf statistisch 1,14 Kinder pro Frau, 2024 waren es noch 1,18 Kinder pro Frau. Die niedrige Geburtenrate in dem einst so kinderreichen Land gehört seit langem zu Italiens grossen Problemen.

    Auch wird die Bevölkerung des Landes immer älter. Die Zahl der mindestens Hundertjährigen in Italien hat erneut einen neuen Höchststand erreicht: Etwa 24.000 Menschen sind den Daten des nationalen Statistikamtes zufolge über 100 Jahre alt. Das seien ungefähr 2.000 mehr als 2024, hiess es in dem Bericht.

    Der Geburtenrückgang und das Altern der Bevölkerung stellen nach Einschätzung von Experten die Wirtschaftsentwicklung und das Sozialsystem des Landes vor grosse Herausforderungen. Italien ist mit dem Problem aber nicht allein: In vielen europäischen Ländern sinkt die Geburtenrate. Italien gehört allerdings im Vergleich zu anderen Ländern zu den Schlusslichtern, nur wenige Länder – wie etwa Spanien und Malta – liegen noch hinter Italien.

    Italiens Bevölkerung im Ganzen hat sich den neuen Istat-Daten zufolge jedoch nach 12 Jahren des Rückgangs wieder stabilisiert. Am 1. Januar dieses Jahres lag die Wohnbevölkerung bei 58,94 Millionen und damit fast unverändert gegenüber dem Vorjahr, hiess es vom Statistikamt weiter. Zuwanderung gleicht demnach die sinkende Zahl der Geburten in dem Land fast vollständig aus.

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    Kommentare

    User #3215 (nicht angemeldet)

    In Italien können sich einfache Leute nichts mehr leisten die Artikel für den Täglichen Gebrauch im Verhältnis zum Einkommen sind massiv überteuert ... Natürlich sind gewisse produkte billiger als hier sind aber dann auch gestreckt ohne ende .. also auch keine reale energie.. wisobe8n kind in eine welt setzten wo es nichts als probleme hat .. die einzigen in italien die sich ansatzweise etwas leisten können sind in irgendeiner elite.

    User #5311 (nicht angemeldet)

    Die rechtsbürgerlichen Regierungen sind nur auf Profit der Elite besorgt. Der Mittelstand uns damit die Familien haben das Nachsehen. Dies ist das Problem der niedrigen Geburtenraten.

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