Gastgewerbe zur Fussball-EM: Positive Effekte ausgeblieben

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    Deutschland,

    Volle Hotels, volle Bars, volle Kassen – für viele Gastronomen hat sich dieser Traum während der Fussball-EM nicht erfüllt.

    Volle Kassen durch die Fussball-EM - das haben offenbar nicht viele Gastronomen erlebt. (Archivbild)
    Volle Kassen durch die Fussball-EM - das haben offenbar nicht viele Gastronomen erlebt. (Archivbild) - Andreas Arnold/dpa

    Die Fussball-Europameisterschaft in Deutschland hat dem Gastgewerbe nach Ansicht des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga «erwartungsgemäss keine Umsatzzuwächse» beschert. Wie der Verband mitteilte, sagten in einer Unternehmensumfrage 88 Prozent, dass sie keine positiven Effekte durch die EM verzeichnen konnten. Nur für 8,1 Prozent ergaben sich demnach positive Impulse durch das Fussballturnier.

    Dabei gab es je nach Standort und Art des Betriebs grosse Unterschiede. Bei den Kneipen, Bars und Biergärten zeigten sich 32,1 Prozent zufrieden. Auch in den Städten, in denen Spiele ausgetragen wurden, ist die Stimmung mit Blick auf die EM der Umfrage zufolge im Gastgewerbe besser als andernorts. «Etwas getrübt wurde die Feierlaune insbesondere durch das wechselhafte Wetter und das Ausscheiden unserer Mannschaft im Viertelfinale», sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick laut einer Mitteilung.

    Auch aus Sicht des Handelsverbands (HDE) wäre eine längere Turnierteilnahme der deutschen Mannschaft gut gewesen. «Die Fussball-Europameisterschaft sorgt auf jeden Fall vielerorts für gute Stimmung und Kaufanlässe. Das wird man im Bereich Lebensmittel und bei vielen Fanartikeln auch an den Umsätzen sehen», sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der dpa. Mit einer detaillierten Bilanz will der Verband noch abwarten. «Wir werden sehen, ob die gute Stimmung während des Turniers einen Beitrag zu einer dauerhaft positiveren Haltung leisten kann.»

    Die Umfrage des Dehoga wurde zwischen dem 2. und 10. Juli unter den Verbandsmitgliedern durchgeführt. Mehr als 2700 Betriebe nahmen demnach bundesweit daran teil.

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    Kommentare

    User #5441 (nicht angemeldet)

    Zu teuer in der Krise. Bleiben sie zuhause hat sich halt nun eingeprägt

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