Vollständig zweisprachiger Bildungsgang an Freiburger Primarschule
Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt werden die zweisprachigen Klassen an der Freiburger Primarschule Vignettaz schrittweise bis zum Ende der Primarstufe in der 8. Klasse erweitert. Dies dürfte im Schuljahr 2031/32 soweit sein. Es handelt sich um eine Premiere im Kanton Freiburg.

Das Angebot wurde am Freitag von der kantonalen Bildungsdirektorin Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne) und der Freiburger Gemeinderätin Mirjam Ballmer (Grüne) vorgestellt.
Nebst der Vertiefung der Kenntnisse in der Partnersprache soll der zweisprachige Bildungsgang dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Mehrsprachigkeit bewusst werden.
Sie sollen sich im besonderen Kontext der Stadt Freiburg mit der Sprache und Kultur ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen, sich anhand der schulischen Fächer mit der jeweils anderen Sprache vertraut machen und die kulturellen Unterschiede besser verstehen.
Der Bildungsgang wird im Immersionsunterricht gestaltet. Die Unterrichtszeit wird gleichmässig aufgeteilt: 50 Prozent des Unterrichts findet auf Deutsch und 50 Prozent auf Französisch statt.
Die Aufnahme in die zweisprachige Klasse ist freiwillig und gilt, sofern keine zwingenden Gründe dagegen sprechen, für die gesamte Grundschulzeit.






