Über 800'000 Glasaale wurden vom französischen Zoll beschlagnahmt. Sie wurden illegal gehalten und waren für den asiatischen Markt vorgesehen.
Glasaal
Glasaal - dpa/AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Fang von Glasaalen ist Berufsfischern vorbehalten
  • In Frankreich ist dem Zoll nun ein Schlag gegen eine Schmuggelbande gelungen.
  • 800'000 Jungtiere wurden im Pariser Umland illegal gehalten.

Der französische Zoll hat bei einem Schlag gegen eine Schmuggelbande Hunderttausende Glasaale beschlagnahmt. Die mehr als 800'000 Jungtiere der geschützten Art seien im Pariser Umland illegal gehalten worden und für den asiatischen Markt vorgesehen gewesen, teilte der Zoll am Freitag mit.

Die Einsatzkräfte nahmen drei Verdächtige fest. Ihnen drohen zehn Jahre Haft. Die insgesamt mehr als 300 Kilogramm schweren Glasaale wurden mit Hilfe der Artenschutzbehörde OFB in der Seine ausgesetzt.

Der Fang von Glasaalen ist dem Zoll zufolge Berufsfischern vorbehalten. Für die Nutzung der vom Aussterben bedrohten Tiere gibt es demnach Quoten. Laut Zoll ist ein Kilo Glasaale in Frankreich zwischen 700 und 900 Euro wert. In Asien, wohin die glasig durchsichtigen Jungaale geschmuggelt würden, werde ein Kilo für bis zu 5000 Euro gehandelt.

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