Frankreich will noch «mehrere hundert» Afghanen aus Kabul retten

AFP
AFP

Irland,

Ungeachtet der Anschläge in Kabul will Frankreich seine Evakuierungsflüge nach Möglichkeit fortsetzen.

Präsident Macron in Dublin
Präsident Macron in Dublin - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Macron nimmt Biden gegen Kritik in Schutz.

Präsident Emmanuel Macron sagte am Donnerstag bei einem Besuch in Dublin, sein Land werde alles versuchen, um noch «mehrere hundert Menschen» aus Afghanistan zu retten.

Macron sagte, es warteten noch 20 Busse mit Afghanen und binationalen Staatsangehörigen in der Nähe des Kabuler Militärflughafens, die Frankreich über die Vereinigten Arabischen Emirate ausfliegen wolle. Es gebe aber keine Garantie, dass dies gelinge, «denn wir haben die Sicherheitslage nicht unter Kontrolle».

Macron räumte ein: «Wir können nicht alle afghanischen Menschen schützen, die wir schützen wollten.» Kritik an der Abzugsentscheidung von US-Präsident Joe Biden wies der französische Staatschef zurück: «Niemand hat so schnell eine so brutale Situation in Kabul erwartet», betonte er.

Der französische Botschafter in Kabul, David Martinon, soll Afghanistan nach den Worten Macrons in Kürze verlassen. Er hatte die Evakuierungsflüge nach Paris mit koordiniert.

Kommentare

Weiterlesen

a
«Tote neben uns»
a
Crans-Montana

MEHR IN NEWS

Gassentierarzt Zürich
1 Interaktionen
Gassentierarzt Zürich
3 Interaktionen
Zürich/Bern
bigler kolumne
43 Interaktionen
Bigler
a
«Feuer-Hölle»

MEHR AUS IRLAND

cosmo
3 Interaktionen
Cosmo-Aktie steigt
Wolodymyr Selenskyj in Irland
7 Interaktionen
Vorfälle in Irland
Wolodymyr Selenskyj
17 Interaktionen
Aussicht
Ryanair
«Prime»