Frankreich erhöht Zahl seiner Atomsprengköpfe

Frankreich erhöht angesichts wachsender globaler Bedrohungen die Zahl seiner Atomsprengköpfe.

Macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Frankreich erhöht die Zahl seiner Atomsprengköpfe.
  • Dies angesichts wachsender globaler Bedrohungen.
  • Das habe er angeordnet, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Frankreich erhöht angesichts wachsender globaler Bedrohungen die Zahl seiner Atomsprengköpfe. Das habe er angeordnet, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Anders als bisher werde Frankreich nicht mehr über die Zahl seiner Atomwaffen informieren. «Wer frei sein will, muss gefürchtet sein. Wer gefürchtet sein will, muss stark sein.»

Frankreich ist einzige Atommacht in der EU

In der EU ist Frankreich seit dem Austritt Grossbritanniens 2020 die einzig verbliebene Atommacht. Laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri besitzt das Land 290 der weltweit etwa 12'200 Atomwaffen und ist damit nach Russland, den USA und China die viertgrösste Atommacht.

macron
Der französische Präsident Emmanuel Macron hält am Montag, dem 2. März 2026, eine Rede neben dem U-Boot Le Temeraire (Der Waghalsige) im Stützpunkt der Atom-U-Boote der Marine auf der Île Longue in Crozon, Frankreich. - keystone

Das Land verfügt über vier Atom-U-Boote, von denen Raketen mit Atomsprengköpfen mit einer Reichweite von etwa 10'000 Kilometern abgefeuert werden können. Auch aus der Luft kann Frankreich Atomwaffen einsetzen. Seine Rafale-Kampfjets können die gut 50 Marschflugkörper des Landes mit Nuklearsprengköpfen abschiessen. Diese haben offiziell eine Reichweite von etwa 500 Kilometern.

Macron sieht wachsende nukleare Bedrohung in der Welt

Macron betonte, er schulde es Frankreich, sicherzustellen, dass die Abschreckung glaubhaft bleibe. Ein grösseres Atomarsenal sei unabdingbar. Allerdings solle dies kein Einstieg in einen atomaren Rüstungswettlauf werden.

Macht dir diese Entwicklung Sorgen?

Macron verwies zur Begründung auf wachsende nukleare Bedrohungen weltweit. Die Bedrohung vermische sich und die Verteidigung möglicher Gegner werde stärker. Konkret nannte Macron eine wachsende atomare Rüstung Chinas, die explosive Lage im Nahen Osten sowie die Bedrohung durch Russland.

Zum Ausbau von Frankreichs nuklearem Waffenarsenal sagte Macron, bis 2036 werde ein neues Atom-U-Boot gebaut.

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Kommentare

Luxy-1

Hat Bigi nicht mehr genug Sprengkraft für den Kleinen?

User #6472 (nicht angemeldet)

Mit was?? Frankreich ist Bankrott definitiv!!!

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Auch mit Atomwaffen

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