Feuer

Feuer im Hohen Venn: Erster Verdacht zur Brandursache

Keystone-SDA
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Belgien,

Die Staatsanwaltschaft in Belgien ermittelt nach dem verheerenden Brandausbruch im Naturschutzgebiet Hohes Venn wegen fahrlässiger Brandstiftung.

ARCHIV - Ein Feuerwehrmann löscht einen Glutherd, während bei den Waldbränden Rauch aus der verkohlten Landschaft des Hohen Venn aufsteigt. Foto: Valentin Bianchi/AP/dpa
ARCHIV - Ein Feuerwehrmann löscht einen Glutherd, während bei den Waldbränden Rauch aus der verkohlten Landschaft des Hohen Venn aufsteigt. Foto: Valentin Bianchi/AP/dpa - Keystone/AP/Valentin Bianchi

Nach ersten Erkenntnissen könnte der Einsatz eines landwirtschaftlichen Geräts das Feuer verursacht haben, wie aus einer Mitteilung der Anklagebehörde von Dienstag hervorgeht. Diese Hypothese werde derzeit eingehend geprüft, hiess es.

Die Staatsanwaltschaft beauftragte demnach zwei Sachverständige – für Brand- und für Fahrzeugtechnik – mit Untersuchungen. Eine endgültige Ursache stehe aber bisher nicht fest. Die Ermittler gingen mehreren Hypothesen nach. Laut Mitteilung wird es mehrere Monate dauern, bevor die finalen Gutachten vorliegen.

Kampf gegen die Flammen geht weiter

Die Löscharbeiten im Hohen Venn dauern indes an. Während das Feuer im westlichen Teil des Brandgebiets als gebändigt gilt, kämpfen Feuerwehrleute im nördlichen und östlichen Teil des Gebietes noch immer mit Glutnestern.

Der Brand gilt als einer der grössten in der Geschichte Belgiens. In den vergangenen knapp zwei Wochen zerstörte das Feuer etwa 3.000 Hektar Land nahe der deutschen Grenze.

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