EU

    EU genehmigt milliardenschwere Rüstungshilfe für die Ukraine

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Die EU hat zum Unabhängigkeitstag der Ukraine neue Rüstungshilfen im Wert von 6,1 Milliarden Euro (rund 5,7 Milliarden Franken) genehmigt. Die Mittel seien für Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radaranlagen vorgesehen, teilte die EU-Kommission mit.

    ARCHIV - EU-Ratspräsident António Costa, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Februar dieses Jahres in Kiew. Foto: Ans...
    ARCHIV - EU-Ratspräsident António Costa, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Februar dieses Jahres in Kiew. Foto: Ans... - Keystone/dpa/Ansgar Haase

    Die Genehmigung erfolge vor dem Hintergrund einer Verschärfung der russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen. Allein im Juli seien 376 Raketenangriffe registriert worden.

    Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: «Während Russland seine Angriffe verstärkt, weiten wir unsere Unterstützung aus, damit die Ukraine ihre Bevölkerung schützen und ihren Luftraum verteidigen kann.» Am Unabhängigkeitstag der Ukraine zeige Europa, dass seine Unterstützung unerschütterlich und konkret sei.

    Hilfen sind Teil von 90-Milliarden-Euro-Paket

    Die Finanzhilfen sind Teil eines neuen Unterstützungsdarlehens im Umfang von bis zu 90 Milliarden Euro. Es wird in mehreren Tranchen ausgezahlt und soll der Ukraine die Fortsetzung ihres Abwehrkampfes gegen die russischen Invasionstruppen ermöglichen und das Land vor einer Staatspleite bewahren. Laut Kommissionsangaben waren zuvor schon Beschaffungspläne im Umfang von rund 16 Milliarden Euro genehmigt worden.

    Davon wurden bereits 8,35 Milliarden Euro ausgezahlt. Der Grossteil der Beschaffungen soll bei Rüstungsunternehmen aus der EU erfolgen.

    Mit dem Nationalfeiertag am 24. August erinnert die Ukraine an ihre Unabhängigkeitserklärung vom 24. August 1991. Er wird erneut von dem russischen Angriffskrieg überschattet, der vor viereinhalb Jahren am 24. Februar 2022 begann.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3683 (nicht angemeldet)

    Ob diese Leute noch lachen, wenn dann Ihre Söhne eingezogen werden für an die Front im Osten? Ich denke ja, denn es wird wohl kein Nachkomme aus der Obrigkeit dabei sein wie so üblich.

    User #6241 (nicht angemeldet)

    Mit den kleinen Pflastern kommen die nicht weit. Der schwedische Vorschlag, die eingefrohrenen Oligarchengelder endlich tranchenweise an die Ukrainer zu senden, würde deren Flugabwehr mit schwedischen Gripen sichern. Die Pilotenausbildung für dieses moderne Geschwader dauert min. 2 Jahre und braucht erheblichen Aufwand seitens der Schweden. Aktuell werden die geeignetsten Pilotenanwärter in Schützengäben verheizt, statt englisch zu büffeln. Zudem könnten gebrauchte russische Jac-130 Trainingsjets eingekauft werden um die Shahed-plage luftgestützt zu bekämpfen. Die Russen haben keine Ersatzteile mehr für diese Flieger, die Produktionsfirma vom Kremel abgemurkst und das Triebwerk wurde seinerzeit in der Ukraine gefertigt. Die Betreiber dieser Jac-130 sitzen also auf dem Trockenen und die Produktionspläne von damals wurden von der italienischen Leonardo gekauft.

    Weiterlesen

    sdf
    74 Interaktionen
    «Verunsicherung»
    Demo Frankreich
    161 Interaktionen
    Frankreich-Demos

    MEHR IN POLITIK

    4 Interaktionen
    Paris
    Sanaa
    Sanaa
    patrick hässig
    14 Interaktionen
    Bern
    12 Interaktionen
    Orjol

    MEHR EU

    28 Interaktionen
    Dublin
    3 Interaktionen
    Luxemburg
    EU-Parlament
    15 Interaktionen
    Strassburg
    sdf
    2 Interaktionen
    Alicante

    MEHR AUS BELGIEN

    Danone
    3 Interaktionen
    Brüssel
    Elon Musk
    41 Interaktionen
    Macht im Weltall
    Kredit
    9 Interaktionen
    Brüssel
    1 Interaktionen
    Brüssel