Fasten: Worauf Bürger am ehesten verzichten würden

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    Keine Süssigkeiten, kein Alkohol, kein Fleisch - viele nehmen sich zur Fastenzeit Verzicht vor. Eine neue Umfrage zeigt: Wer mitmacht, liegt im Trend.

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    Flüssigkeit statt feste Nahrung: Fasten liegt momentan im Trend. Foto: Robert Günther/dpa-tmn - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die meisten Bundesbürger haben Erfahrung mit dem Fasten.

    44 Prozent haben nach eigenen Angaben schon öfter für mehrere Wochen auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut verzichtet.

    Dies geht aus einer im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor. 17 Prozent taten dies bereits einmal. Für 23 Prozent kommt Fasten nicht in Frage, 15 Prozent können sich es vorstellen oder wollen es probieren.

    Von jenen, für die Fasten in Frage kommt, nannten 67 Prozent Süssigkeiten als die Dinge, auf die sie am ehesten verzichten würden - gefolgt von Alkohol mit 65 Prozent.

    47 Prozent geben an, dass sie am ehesten auf Fleisch verzichten würden. Es folgen Rauchen (38 Prozent) und Fernsehen (37 Prozent).

    Auf die private Internet- und Computernutzung, die auch Smartphones und Spielekonsolen beinhaltet, würden 29 Prozent, auf das Auto 19 Prozent am ehesten verzichten. Frauen geben etwas häufiger als Männer an, dass sie am ehesten auf Süssigkeiten und Fleisch verzichten würden.

    65 Prozent der Befragten finden Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll oder sehr sinnvoll. 35 Prozent sind hingegen der Meinung, dass Fasten aus gesundheitlicher Sicht weniger oder überhaupt nicht sinnvoll ist. Frauen, jüngere Befragte sowie formal höher Gebildete geben etwas häufiger als Männer, Ältere sowie formal geringer Gebildete an, dass sie Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll finden.

    2012 waren es erst 51 Prozent, die öfter oder einmal auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet haben. 53 Prozent hielten Fasten damals für sinnvoll oder sehr sinnvoll.

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