Europäische Diplomaten: Atom-Einigung mit Iran nimmt Form an

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Österreich,

Europäischen Länder sehen nach sechswöchigen Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran endlich Fortschritte.

Atomabkommen Iran droht Rückschlag
Das Standbild des TV-Senders IRIB zeigt drei Zentrifugen in der Atomanlage Natanz, einer iranischen kerntechnische Anlage zur Anreicherung von Uran. Foto: Islamic Republic Iran Broadcasting - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Einigung im Streit um das Atomabkommens zwischen dem Iran und den USA rückt näher.
  • Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Russland und China vermitteln seit Anfang April.

Nach sechswöchigen Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran sehen die beteiligten europäischen Länder greifbare Fortschritte. «Wir beginnen jetzt, die Konturen einer möglichen endgültigen Einigung zu erkennen.» Das hiess es am Mittwoch aus hochrangigen europäischen Diplomatenkreisen, nachdem die jüngste Gesprächsrunde in Wien zu Ende gegangen war. «Der Erfolg ist jedoch noch nicht garantiert», betonten die Unterhändler.

Seit Anfang April vermitteln Deutschland, Frankreich und Grossbritannien gemeinsam mit Russland und China zwischen dem Iran und den USA. Sie suchen nach einem Weg, wie Washington wieder zum Atomabkommen von 2015 zurückkehren kann. Es wird darüber verhandelt, welche Iran-Sanktionen die USA wieder aufzuheben bereit wären. Und welche Schritte Teheran im Gegenzug machen würde, um sein Atomprogramm wieder einzuschränken, damit der Bau von Nuklearwaffen verhindert wird.

Schwierige Fragen noch offen

Schwierige Fragen seien noch zu lösen. Das hiess es sowohl von Diplomaten der drei europäischen Länder als auch vom iranischen Chefverhandler und Vizeaussenminister Abbas Araghchi. Dennoch zeigte sich Araghchi optimistisch für die nächste Runde: «Wir hoffen, dass die Delegationen kommende Woche klare Entscheidungen mitbringen, um eine Einigung zu finalisieren.»

Die Europäer drängten Teheran, sein Inspektionsabkommen mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu verlängern, bevor es Ende dieser Woche ausläuft. Die IAEA müsse Zugang zu Irans Atomanlagen haben, wenn das Abkommen gerettet werden solle. Eine Einigung im Atomstreit «kann sonst nicht umgesetzt werden», warnten die Diplomaten.

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