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    EU verurteilt Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Corona-Krise

    AFP
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    Belgien,

    Die EU hat Cyber-Angriffe auf wichtige Einrichtungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verurteilt.

    Computer-Tastatur
    Computer-Tastatur - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aussenbeauftragter Borrell warnt vor Gefährdung von Menschenleben.

    In den Mitgliedstaaten und Partnerländern seien «Cyber-Bedrohungen und böswillige Cyber-Aktivitäten» gegen «kritische Infrastruktur» registriert worden, «die für die Bewältigung dieser Krise von entscheidender Bedeutung ist», erklärte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstag. Betroffen sei auch der Gesundheitssektor. Die Angriffe könnten demnach Menschenleben gefährden.

    Borrell nannte in einer Erklärung im Namen der EU als Beispiele für Angriffe «bedeutende Phishing- und Malware-Verteilungskampagnen, Scan-Aktivitäten» sowie sogenannte Distributed-Denial-of-Service-Angriffe, bei denen massenhaft Anfragen an Internet-Server geschickt werden, um diese zum Zusammenbruch zu bringen. Konkret angegriffene Einrichtungen wurden in der Erklärung nicht aufgeführt.

    «Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten verurteilen dieses böswillige Verhalten im Cyberspace», erklärte Borrell. «Jeder Versuch, die Fähigkeiten kritischer Infrastruktur zu behindern, ist inakzeptabel.»

    Zu den Urhebern äusserte sich die EU nicht. Die Täter müssten «unverzüglich von solchen unverantwortlichen und destabilisierenden Handlungen Abstand nehmen, die das Leben von Menschen gefährden können», hiess es lediglich. Die EU und ihre Mitgliedstaaten wollen nun ihre Zusammenarbeit beim Vorgehen gegen solche Angriffe auf technischer, operationeller, juristischer und diplomatischer Ebene verstärken und auch internationale Partner einbeziehen.

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