EU

    EU sorgt sich wegen Wettwerbsmacht von Sprachassistenten

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Die EU-Wettbewerbshüter sorgen sich wegen möglicher Wettbewerbsverstösse der populärsten Sprachassistenten wie Alexa oder Siri.

    Sprachassistenten
    Die App «Siri», aufgenommen bei der Frage, ob «Siri» Dialekt sprechen kann. Digitale Sprachassistenten erobern trotz mancher Datenschutzbedenken in Deutschland weiter den Markt. Foto: - dpa/Lino Mirgeler

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen möglicher Wettbewerbsverstösse der populärsten Sprachassistenten sorgt sich die EU.
    • Die EU-Wettbewerbshüter hat potenziell wettbewerbschädliche Praktiken untersucht.
    • Grund zur Sorge liefern Exklusivverträge, Zwischenhändler und Zugriff auf Datenmengen.

    Die EU-Wettbewerbshüter sorgen sich wegen möglicher Wettbewerbsverstösse der populärsten Sprachassistenten wie Alexa oder Siri. Mehr als 200 Unternehmen hätten eine einjährige Untersuchung genutzt, um ihre Bedenken hinsichtlich potenziell wettbewerbschädlicher Praktiken auszudrücken. Das teilte die Kartellbehörde am Mittwoch mit.

    Exklusivverträge führen zu Sorgen

    Genannt worden seien Exklusivverträge und die Rolle von Zwischenhändlern zwischen Nutzern und Assistenten. Sowie auch der Zugriff auf enorme Datenmengen und die fehlende Interoperabilität.

    Im Blick stünden Amazons Alexa und Siri von Apple sowie der Google Assistant. In der Vergangenheit hatten ähnliche Untersuchungen beispielsweise im Einzelhandel oder der Finanz- und Pharmabranche Verfahren und Bussgelder nach sich gezogen.

    Margrethe Vestager EU
    Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der EU-Kommission. Foto: Olivier Hoslet/EPA Pool/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    «Als wir die Untersuchung starteten, waren wir besorgt, dass es das Risiko von Gatekeepern in diesem Sektor gibt.» Das sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Die ersten Ergebnisse zeigten nun, dass die Branche diese Sorgen teile. Einen abschliessenden Bericht will die EU-Kommission in der ersten Jahreshälfte 2022 veröffentlichen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    13 Interaktionen
    Fortschritt
    Google Assistant
    27 Interaktionen
    Sprachassistent singt
    Amazon Echo Alexa
    12 Interaktionen
    Mit Echo und Echo Dot

    MEHR IN NEWS

    Roger Köppel Wladimir Putin
    25 Interaktionen
    «Grüezi»
    Das kostet eine Woche Parkieren am Flughafen Zürich
    3 Interaktionen
    Kleines Vermögen

    MEHR EU

    20 Interaktionen
    Bern
    Ursula von der Leyen
    55 Interaktionen
    Brüssel
    Patric Franzen EU
    10 Interaktionen
    Bern
    9 Interaktionen
    Luxemburg

    MEHR AUS BELGIEN

    ukraine von der Leyen
    38 Interaktionen
    Haushaltsloch
    3 Interaktionen
    Vernetzung?
    10 Interaktionen
    Utrecht/ Brüssel
    9 Interaktionen
    Brüssel