EU-Parlamentspräsident für schwarze Liste für Menschenschmuggler

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    Libyen,

    Menschenschmugglern soll das Leben so schwer wie möglich gemacht werden. Unter anderem sollen schwarze Listen erstellt werden.

    EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani.
    EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schwarze Listen für Menschenschmuggler sollen die Arbeit der Polizei erleichtern.
    • Das fordert EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani.

    EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hat sich für eine schwarze Liste für Menschenschmuggler ausgesprochen. «Wir müssen eine Liste der grössten Menschenschmuggler aufstellen, damit Polizei und Strafverfolgung in Afrika und Europa an einem Ziel arbeiten können.»

    «Wenn es uns nicht gelingt, diese kriminellen Organisationen zu zerstören, wird es sehr schwierig, gegen die illegale Migration vorzugehen», sagte Tajani am Montag nach einem Treffen in Tripolis mit dem Chef der international unterstützten Regierung der nationalen Einheit in Libyen, Fajes al-Sarradsch. Die Menschenschmuggler seien «Terroristen».

    Tajani sprach sich zudem für Flüchtlingszentren «an der Grenze zwischen dem Niger und Libyen» aus. Dort könnten diejenigen Flüchtlinge, «die tatsächlich das Recht auf Aufnahme» hätten, von «Wirtschaftsflüchtlingen» getrennt werden.

    Libyen ist das Hauptdurchgangsland für Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern, die auf dem Seeweg in die EU gelangen wollen.

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