Esa stoppt Zusammenarbeit mit Russland bei «Luna»-Missionen

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Frankreich,

Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat die europäische Raumfahrtagentur Esa die Zusammenarbeit mit Russland bei deren Mondmissionen «Luna» eingestellt.

esa raumfahrt
Eine Esa-Rakete vom Typ Ariane 5 startet. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Technologien, die die Esa mit den russischen Missionen mitschicken sollte, werden nun anderweitig ins All gebracht.

Wie die Esa mit Sitz in Paris am Mittwoch mitteilte, soll etwa ein Bohr- und Analysepaket nun mit Hilfe der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa auf den Mond fliegen. Auch für das präzise Landesystem Pilot arbeite man an einem alternativen Weg auf den Mond.

Esa-Generaldirektor Josef Aschbacher schrieb zu den Entscheidungen des Esa-Rats auf Twitter: «Die Zeit, unsere Ambitionen für ein starkes, autonomes und widerstandsfähiges Europa im Weltraum zu verwirklichen, war noch nie so wichtig wie heute.» Bereits zuvor hatte die Esa das gemeinsame europäisch-russische Weltraumprojekt «Exomars» zur Suche nach Spuren von Leben auf dem Mars ausgesetzt.

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