Das Thema Nato-Beitritt sorgt zwischen der Türkei und Skandinavien für Uneinigkeit. Nun will Erdogan mit schwedischen und finnischen Vertretern sprechen.
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Der türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Archivbild) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Türkei will sich mit Schweden und Finnland bezüglich Nato austauschen.
  • Präsident Erdogan spricht am Dienstag mit den Ministerpräsidentinnen der beiden Länder.
  • Bislang blockiert Ankara einen Beitritt der Skandinavier.

Im Streit um eine Aufnahme Schwedens und Finnlands in die Nato will sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag mit den Ministerpräsidentinnen der beiden skandinavischen Länder treffen.

Das Gespräch soll am Dienstag in Madrid stattfinden, wo sich die Staats- und Regierungschefs der Militärallianz zu einem Gipfel versammeln, wie Erdogans Sprecher Ibrahim Kalin am Sonntagabend im Sender «Habertürk» mitteilte.

Schweden und Finnland haben Mitte Mai die Aufnahme in die Nato beantragt. Die Türkei blockiert bislang einen Beitritt. Begründet wird dies mit einer angeblichen Unterstützung Finnlands und Schwedens für «Terrororganisationen» wie der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der syrischen Kurdenmiliz YPG. Die Ministerpräsidentinnen aus Schweden und Finnland, Magdalena Andersson und Sanna Marin, weisen das zurück.

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