Was tun mit geschlagenen, aber am Ende nicht verkauften Weihnachtsbäumen? In Duisburg gibt es eine Lösung - und die hat schon Tradition.
Die afrikanische Elefantendame Daisy verspeist einen Tannenbaum. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Die afrikanische Elefantendame Daisy verspeist einen Tannenbaum. Foto: Roland Weihrauch/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach den Weihnachtsfeiertagen können sich die Elefanten im Duisburger Zoo wieder über eine Abwechslung im Speiseplan freuen: Sie bekommen traditionsgemäss nicht verkaufte Weihnachtsbäume zu fressen - eine Köstlichkeit für Elefanten, sagte ein Zoosprecher am Mittwoch.

Die Bäume würden bis auf den Stamm abgekaut, berichtete er. Andere Tiere wie Kängurus, Antilopen oder auch Tiger bekämen ebenfalls Tannenbäume in ihre Gehege - hier aber nicht zum Fressen, sondern vor allem wegen des Geruchs, der für die Tiere ungewöhnlich und interessant sei.

Ab dem 23. Dezember lieferten Händler dem Zoo überschüssige Bäume. Insgesamt seien mehrere hundert Bäume angeliefert worden. Die drei Duisburger Zoo-Elefanten bekämen mehrere Dutzend Bäume pro Tag. Verfüttert würden jedoch nur nicht benutzte Bäume von Händlern - keine privat verwendeten Weihnachtsbäume, betonte der Sprecher. Bei privaten Bäumen sei die Gefahr einfach zu gross, dass eine Kugel oder anderer Schmuck vergessen worden sei und den Tieren schade. Die Reste des Christbaum-Futters würden kompostiert.