Swatch erleidet 2025 massiven Gewinneinbruch
Swatch hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Umsatz und Gewinn erzielt, nachdem der Uhrenkonzern im Vorjahr bereits einen massiven Rückgang erlitten hatte.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken.
- Trotz Ergebniseinbruch erhalten die Aktionäre eine stabile Dividende.
Der Umsatz sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken, wie die Swatch-Group am Freitag mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt und im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Verkäufe um 1,3 Prozent ab. Analysten hatten im Durchschnitt organisch mit einem Rückgang von 5,0 Prozent gerechnet.

Der Betriebsgewinn EBIT brach auf 135 Millionen Franken ein von 304 Millionen im Vorjahr. Das führte zu einer Marge von lediglich noch 2,1 Prozent nach 4,5 Prozent in 2024. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 25 Millionen (-89 Prozent). Analysten hatten im Durchschnitt 127 Millionen erwartet.
Trotz Ergebniseinbruch erhalten die Aktionäre eine stabile Dividende
Den Aktionären will Swatch eine zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 4,50 Franken je Inhaberaktie auszahlen. Die Analystengemeinde hatte mit lediglich 3,43 Franken gerechnet.
Im Ausblick gibt sich Swatch für den weiteren Geschäftsverlauf zuversichtlich: Das sehr positive Momentum des zweiten Halbjahres und die Beschleunigung im letzten Quartal hätten sich im Januar 2026 in allen Preissegmenten fortgesetzt, hiess es.
Der Konzern erwartet für 2026 eine sehr positive Entwicklung von Umsatz und Volumen. Die Profitabilität soll sich substanziell verbessern.
Swatch Group hält Produktionskapazitäten für Aufschwung bereit
Auch im Produktionsbereich erzielte der Konzern deutlich weniger Umsatz und musste ein stark negatives Betriebsergebnis hinnehmen, wie es am Freitag hiess. An ihren Mitarbeitenden hält die Gruppe aber auch in schwierigen Zeiten fest.
Der Konzern habe bewusst an seiner Strategie festgehalten, keine Entlassungen vorzunehmen, hiess es weiter. Es sei auch bewusst darauf verzichtet worden, Kurzarbeitsentschädigungen zu beantragen. Dabei wäre der mögliche Jahresbetrag laut Swatch «erheblich» gewesen.
In der Tat nahm 2025 der Personalbestand auf Konzernebene nur um 2,1 Prozent ab – und zwar via natürliche Fluktuationen. Insgesamt beschäftigte die Swatch Group per Ende des letzten Jahres 31'796 Personen.
Bereithalten für Aufschwung
Swatch sei die Aufrechterhaltung der Produktionskapazitäten sehr wichtig, betonte der Konzern. Man wolle auf die positive Dynamik der zweiten Jahreshälfte 2025 reagieren können, denn sie werde sich in 2026 fortsetzen.
Der Konzern geht in 2026 von einer «erheblichen» Verbesserung des Produktionsergebnisses aus. Und auch auf Gruppenebene werde sich die Profitabilität «substanziell» verbessern.
Im Jahr 2025 fiel der Umsatz der Swatch Group um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken zurück und der Betriebsgewinn hatte sich auf 135 Millionen mehr als halbiert. Dabei schmolz die operative Marge auf 2,1 Prozent nach bereits tiefen 4,5 Prozent im Vorjahr.










