Ebola

    Ebola-Fall in Frankreich: Erster in Europa seit Ausbruch

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Erstmals seit Beginn des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo ist das Virus nach Europa eingeschleppt worden: In Frankreich wurde es bei einem Patienten nachgewiesen.

    SYMBOLBILD - Ein französischer Krankenwagen fährt ab. Foto: David Vincent/AP/dpa
    SYMBOLBILD - Ein französischer Krankenwagen fährt ab. Foto: David Vincent/AP/dpa - Keystone/AP/David Vincent

    Ein Arzt der humanitären Hilfe, der aus dem zentralafrikanischen Land zurückkehrte, sei positiv getestet worden, hiess es vom französischen Gesundheitsministerium. Direkt nach seiner Ankunft sei der Mann in ein Krankenhaus gebracht und isoliert worden, um jegliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden.

    Der Zustand des Mannes sei stabil, hiess es vom Gesundheitsministerium. Es werde untersucht, wer mit ihm in Kontakt war. Die Kontaktpersonen sollten für 21 Tage zu Hause in Quarantäne.

    Kurz vor Beginn der Fussball-WM hiess es von WHO Europa, es gebe keine aktiven Ebola-Fälle in der EU und keine lokale Übertragung. Das Gesamtrisiko bleibe gering. Zwischenzeitlich war lediglich ein US-Arzt nach Deutschland ausgeflogen und in der Berliner Charité behandelt worden. Mittlerweile wurde er nach überstandener Erkrankung entlassen. Der Fall in Frankreich sei nun «der erste nach Europa eingeschleppte Ebola-Fall seit Beginn des aktuellen Ausbruchs», bestätigte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) im schwedischen Solna.

    Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.

    Seit der Bekanntgabe des Ausbruchs im Mai ist die Zahl der bestätigten Fälle in der Demokratischen Republik Kongo auf mehr als 1.000 gestiegen. Nach Angaben des Informationsministeriums in Kinshasa sind von den bestätigten Ebola-Erkrankten in drei nordöstlichen Provinzen des Landes insgesamt mehr als 260 gestorben.

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    Kommentare

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Jetzt ist Zeckenimpfung wichtig

    User #4704 (nicht angemeldet)

    Ich bin links und freue mich wenn der Staat wieder übergriffige Gesetze durchdrücken kann.

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