E-Scooter dürfen nicht mehr in Stockholms Altstadt stehen

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Schweden,

Der Boom von Tretrollern mit Elektromotor soll in der schwedischen Hauptstadt Stockholm stärker reguliert werden.

Zwischen Fussgängern und den Fahrern von E-Tretrollern bahnen sich neue Konflikte an. Foto: Clo Catalan
Zwischen Fussgängern und den Fahrern von E-Tretrollern bahnen sich neue Konflikte an. Foto: Clo Catalan - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Altstadt Gamla Stan und an zentralen Plätzen wie dem Medborgerplatsen solle es gemäss einer Absichtserklärung von Stadt und Unternehmen künftig nicht mehr möglich sein, E-Scooter abzustellen, erklärte der Grünen-Politiker.

Die Stadt will sogenannte Hotspots errichten, an denen die E-Scooter ausgeliehen und zurückgebracht werden können, wie Vizebürgermeister Daniel Helldén bekanntgab.

In der Altstadt Gamla Stan und an zentralen Plätzen wie dem Medborgerplatsen solle es gemäss einer Absichtserklärung von Stadt und Unternehmen künftig nicht mehr möglich sein, E-Scooter abzustellen, erklärte der Grünen-Politiker. An manchen sehr belebten Orten werde es technisch so geregelt, dass die Roller nicht schneller als sechs Kilometer pro Stunde fahren könnten. Am 25. April soll der Verkehrsausschuss über die Massnahmen abstimmen.

Die E-Tretroller gehören in Stockholm wie in zahlreichen anderen europäischen Metropolen längst zum Stadtbild. Manche Passanten und Radfahrer stören sich aber daran, dass die Scooter achtlos in der Gegend abgelegt werden und die Unfallgefahr steige.

In Deutschland, wo die Gefährte ebenfalls nicht unumstritten sind, rückt die Zulassung näher: Das Bundeskabinett beschloss vor rund zwei Wochen eine Verordnung mit Regeln für den Einsatz der Kleinstfahrzeuge.

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