Einbürgerung: Aus diesen Ländern stammen die meisten neuen Schweizer
Letztes Jahr wurden total 41'838 Menschen eingebürgert. Die meisten neuen Schweizer stammen aus Nachbarländern. Hier die Übersicht aus dem Jahr 2025.

Das Wichtigste in Kürze
- 41'838 Menschen haben letztes Jahr die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten.
- Die meisten neuen Schweizerinnen und Schweizer kamen aus den Nachbarländern.
- Nach Kantonen aufgeschlüsselt bürgern sich am meisten Leute im Kanton Zürich ein.
In der Schweiz haben sich im Jahr 2025 insgesamt 41’838 Personen eingebürgert lassen. Das zeigen die neusten Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM).
Ein Blick auf die zehn wichtigsten Nationalitäten zeigt: Ein erheblicher Teil entfällt auf europäische Staaten – allen voran auf die Nachbarländer.
Über 40 Prozent kommen aus Deutschland, Italien und Frankreich
Mit Abstand an der Spitze steht Deutschland: 8980 Personen erhielten den Schweizer Pass, was gut 21 Prozent aller Einbürgerungen entspricht.
Dahinter folgen Italien (4220; rund 10 Prozent) und Frankreich (3914; gut 9 Prozent). Alle drei Länder zusammen machen damit bereits über 40 Prozent der Einbürgerungen aus.
Auf den weiteren Plätzen zeigt sich ein gemischteres Bild. Aus dem Kosovo wurden 2106 Personen eingebürgert (rund 5 Prozent), aus Portugal 1840 (gut 4 Prozent). Die Türkei folgt mit 1404 Einbürgerungen (gut 3 Prozent).
Ebenfalls in den Top Ten vertreten sind Nordmazedonien (1307), Spanien (1280) und Serbien (1096). Den zehnten Platz belegt das Vereinigte Königreich mit 927 Einbürgerungen (rund 2,2 Prozent).
Auffällig ist die starke Präsenz europäischer Länder: Neun der zehn wichtigsten Herkunftsstaaten liegen in Europa.
Besonders deutlich ist dabei die Bedeutung der direkten Nachbarländer Deutschland, Italien und Frankreich, die allein fast jede zweite Einbürgerung stellen.
In diesen Kantonen gibt es die meisten Einbürgerungen
Die meisten Einbürgerungen verzeichnete 2025 der Kanton Zürich mit 11'100 Fällen und damit gut einem Viertel aller Einbürgerungen.
Dahinter folgt der Kanton Waadt mit 5459 Einbürgerungen. Der Kanton Bern liegt mit 3578 auf Platz drei. Es überrascht wenig, dass die drei bevölkerungsreichsten Kantone auch die meisten Einbürgerungen haben.
Die wenigsten verzeichnete der Kanton Appenzell Innerrhoden mit nur 14 Einbürgerungen. Eigentlich logisch, da Appenzell Innerrhoden auch der bevölkerungsärmste Kanton der Schweiz ist.
So sehen die Zahlen in der Stadt Zürich aus
Und wie sieht es in Zürich, der bevölkerungsreichsten Stadt der Schweiz, aus? Insgesamt haben sich in der Stadt Zürich letztes Jahr 3756 Menschen einbürgern lassen, wie die Zahlen der Stadt zeigen.
Gleich wie bei den nationalen Zahlen sind auch in der Stadt Zürich die Einbürgerungen der Deutschen mit 1264 Personen vorne. Dahinter folgen Italien (264), Spanien (172) und Frankreich (147).

Auffällig ist zudem die vergleichsweise hohe Zahl an Einbürgerungen aus Eritrea (124) sowie aus Griechenland (109).
Weitere wichtige Herkunftsländer in der Stadt Zürich sind Polen (94), Grossbritannien (85), die Türkei (79) und Russland (73).
So kann man sich einbürgern lassen
In der Schweiz gibt es verschieden Wege zum Schweizer Bürgerrecht: Beispielsweise die ordentliche Einbürgerung für Ausländerinnen und Ausländer mit mindestens zehn Jahren Aufenthalt und Niederlassungsbewilligung (Ausweis C).
Oder auch die erleichterte Einbürgerung etwa für Ehepartner von Schweizerinnen und Schweizern oder Angehörigen der dritten Generation.













