Benzin und Diesel deutlich teurer ausgerechnet zum Oster-Beginn

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Treibstoffpreise in der Schweiz sind zum Beginn der Osterfeiertage deutlich gestiegen. Besonders stark verteuerte sich Diesel, dessen Durchschnittspreis laut dem TCS innerhalb von zwei Tagen um 3,7 Prozent auf 2,24 Franken je Liter zulegte.

Ungünstiges Timing: Ausgerechnet zum verkehrsreichen Oster-Beginn erreichen Benzin- und Dieselpreise für Motorisierte ärgerliche Spitzen. (Archivbild)
Ungünstiges Timing: Ausgerechnet zum verkehrsreichen Oster-Beginn erreichen Benzin- und Dieselpreise für Motorisierte ärgerliche Spitzen. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/SVEN HOPPE

Damit überschreitet Diesel die Marke von 2,20 Franken und erreicht ein Niveau, das zuletzt Ende 2022 beobachtet wurde, wie am Donnerstag veröffentlichte Daten des Touring Clubs Schweiz (TCS) zeigten.

Auch die Benzinpreise zogen weiter an: Der Durchschnittspreis für Bleifrei 95 kletterte auf 1,89 Franken pro Liter, nach 1,84 Franken, die noch am Mittwoch ausgegeben worden waren.

Bereits in den vergangenen Wochen hatte sich angesichts des Iran-Krieges und der Blockade der für Öltanker wichtigen Meerenge von Hormus ein klarer Aufwärtstrend abgezeichnet. Der Dieselpreis stieg seit dem Beginn der israelischen und US-Angriffe auf den Iran und deren Gegenangriffen auf die umliegenden Golfstaaten um 22 Prozent. Die angespannte Lage an den internationalen Energiemärkten wirkt sich zeitverzögert auch auf die Preise an den Zapfsäulen aus.

Der jüngste Preissprung fällt zudem mit dem Beginn der Osterreisewelle zusammen, einer Phase mit traditionell hohem Verkehrsaufkommen und entsprechend grosser Nachfrage.

Der TCS veröffentlicht in unregelmässigen Abständen Schätzungen der aktuellen Benzin- und Dieselpreise in der Schweiz. Diese werden von TCS-Experten aufgrund von Informationen aus verschiedenen Quellen und von Stichproben getroffen. Die tatsächlichen Preise können je nach Region und Tankstelle variieren. Den stärkeren Preisanstieg beim Diesel erklärt die Mobilitätsorganisation mit einer höheren Nachfrage in der Industrie.

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Kommentare

User #4268 (nicht angemeldet)

Für die Osterstauer ist der Most immer noch viel zu billig.

User #2627 (nicht angemeldet)

Wir solltfn uns bewusst sein, dass es nicht auf ewig Erdöl geben wird. Wir sind eine egoistische Generation, die dem Erdöl sorge tragen sollte. Erdöl wir für viele Möglichkeiten verwendtet und sollte nicht bis zum Schluss einfach in Autos verbrannt werden, bis es keines mehr hat. Solche Zeiten, wie zurzeit, sollten ein Weckruf sein, dass wir uns auf Alternativen umsehen sollten. Daher ist es auch nicht im Interesse vom Iran, uns lange im Trockenfen zu lassen. Sinst bleiben die in ein paar Jahren auf ihrem Öl sitzen

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