Drei Kinder bei Minenexplosion in der Ostukraine getötet
Drei Kinder sind bei einer Minenexplosion im Kriegsgebiet Ostukraine getötet worden.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Ostukraine starben drei Schulkinder durch eine Landmine.
- Ein weiterer Junge wurde schwer verletzt.
Drei Schulkinder seien am Morgen nahe der ostukrainischen Rebellenhochburg Horliwka im Gebiet Donezk unterwegs gewesen, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden heute Sonntag. Dabei seien sie auf die Minen getreten und getötet worden. Ein weiterer Junge sei schwer verletzt worden.
In dem Krieg zwischen Regierungssoldaten und prorussischen Separatisten sind nach UN-Angaben seit 2014 mehr als 10'000 Menschen getötet worden. Im vergangenen Jahr seien hier mehr Menschen durch Landminen ums Leben gekommen als in jedem anderen Konflikt weltweit, teilte ein UN-Vertreter mit.
Trotz mehrerer Anläufe wird ein 2015 mit internationaler Vermittlung vereinbarter Friedensplan bis heute nicht umgesetzt. Täglich wird der geltende Waffenstillstand gebrochen. Auch eine Feuerpause anlässlich des Schulbeginns im September wurde nicht eingehalten.












