Donald Trumps Verhalten bei Nato-Gipfel ist peinlich

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    USA,

    Die oppositionellen US-Demokraten haben das Verhalten von Präsident Donald Trump auf dem Nato-Gipfel gegenüber Deutschland als «peinlich» bezeichnet.

    Die beiden finden das Verhalten von US-Präsidenten Donald Trump «peinlich»: Chuck Schumer (l.), demokratischer US-Senator, und Nancy Pelosi (r.), Demokratin im US-Repräsentantenhaus.
    Die beiden finden das Verhalten von US-Präsidenten Donald Trump «peinlich»: Chuck Schumer (l.), demokratischer US-Senator, und Nancy Pelosi (r.), Demokratin im US-Repräsentantenhaus. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für die Demokraten ist Trumps Verhalten beim Nato-Gipfel «peinlich».
    • Er bezeichnete Deutschland als «Gefangenen Russlands».

    «Sein Verhalten heute Morgen ist ein weiteres sehr verstörendes Signal, dass der Präsident loyaler zu Präsident Putin ist, als zu unseren Nato-Verbündeten», heisst es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Oppositionsführer in Repräsentantenhaus und US-Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, vom Mittwoch.

    Trump hatte Deutschland vorgeworfen, sich durch Energielieferungen abhängig von Russland gemacht zu haben. «Deutschland ist ein Gefangener Russlands», hatte der US-Präsident zum Auftakt seiner Gespräche beim Nato-Gipfel erklärt. Die Demokraten bezeichneten Deutschland dagegen als einen der stabilsten Verbündeten der USA.

    Trumps verhalten beim Nato-Gipfel ist «peinlich».
    Trumps verhalten beim Nato-Gipfel ist «peinlich». - dpa

    Trumps treffen mit Putin

    Pelosi und Schumer forderten Trump auf, bei seinem Treffen mit Putin am 16. Juli in Helsinki Russland die klare Versicherung abzuverlangen, keine weiteren Attacken auf die US-Demokratie zu unternehmen. Die US-Geheimdienste gehen davon aus, dass sich Russland in die Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt hat. «Ein erfolgreiches Treffen würde echtes Handeln bedeuten, und zwar sofort», heisst es in der Stellungnahme.

    «Der Präsident muss sich daran erinnern, dass seine Pflicht als Oberster Befehlshaber der Armee ist, das amerikanische Volk vor ausländischen Bedrohungen zu schützen, und nicht unsere Demokratie an Putin zu verkaufen», schrieben die beiden führenden Demokraten weiter.

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