Dienstleister Techem erwartet hohe Nachzahlungen fürs Heizen

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    Deutschland,

    Der Dienstleister Techem, der in vielen Haushalten den Energieverbrauch ermittelt, sagt Verbrauchern kräftige Nachzahlungen fürs Heizen voraus. Steigende Öl- und Gaspreise seien nur ein Grund für den Kostenanstieg.

    Auf viele Verbraucher dürften kräftige Nachzahlungen fürs Heizen zukommen. Nicht nur die steigenden Energiepreise, auch das Arbeiten im Homeoffice sorgen für einen Kostenanstieg. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa
    Auf viele Verbraucher dürften kräftige Nachzahlungen fürs Heizen zukommen. Nicht nur die steigenden Energiepreise, auch das Arbeiten im Homeoffice sorgen für einen Kostenanstieg. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Verbraucher müssen sich nach Einschätzung des Energie-Dienstleisters Techem auf hohe Nachzahlungen für die Heizabrechnung des Jahres 2021 einstellen.

    Neben den gestiegenen Energiepreisen haben auch das kühlere Wetter und die häufigere Nutzung der Wohnungen im Homeoffice zu höheren Kosten beigetragen, teilte das Unternehmen mit. In den Heizperioden des Jahres 2021 sei es insgesamt kälter gewesen als im Vorjahr.

    Kostenanstiege unterscheiden sich regional

    Die höchsten Nachzahlungen erwartet das Unternehmen im Westen und Südwesten Deutschlands. Dies betreffe besonders die Region Köln-Bonn sowie Teile Baden-Württembergs mit Lahr und Mannheim. In diesen Städten führe der kältebedingte Mehrverbrauch von 18,8 Prozent zu Mehrkosten von durchschnittlich 80,5 Prozent bei Ölheizungen und 23,7 Prozent, wenn mit Gas gefeuert wurde. Die geringsten Verbrauchs- und Kostenanstiege gebe es hingegen an den Küsten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Im Norden und im tiefen Süden des Landes betrage der erwartete Mehrverbrauch nur neun Prozent.

    Techem ermittelt nach eigenen Angaben in rund zwölf Millionen Wohnungen den Energieverbrauch. Als Grundlage der Nachzahlungsprognose dienen die Daten des Deutschen Wetterdienstes sowie Preisangaben des Statistischen Bundesamtes. Im vergangenen Jahr sei der Preis für Heizöl um 52 Prozent gestiegen und der für Gas um 4,2 Prozent. Entscheidend für die tatsächliche Nachzahlung sei natürlich der tatsächliche Einkaufspreis.

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