Deutschland soll USA Militärkapazitäten für Ukraine melden

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    Die USA fordern von Deutschland und anderen europäischen Alliierten Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

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    Deutschland soll den USA die Militärkapazitäten für die Ukraine melden. - keystoone

    Die US-Regierung hat Deutschland und andere europäische Alliierte aufgefordert, mögliche Beiträge zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu melden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen die Länder unter anderem angeben, wie viele Soldaten sie für eine Friedenstruppe oder Ausbildungsprogramme nach einem Ende des russischen Angriffskriegs in die Ukraine schicken könnten. Zudem soll es auch um Waffensysteme gehen und die Frage, was von den USA erwartet wird.

    Hintergrund der US-Anfrage ist offensichtlich der Plan von US-Präsident Donald Trump, bei einem Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin über eine Lösung für ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine zu verhandeln. Er erwartet dabei, dass die Europäer nach einer möglichen Einigung dafür Verantwortung übernehmen, dass Russland die Ukraine nicht noch einmal angreift.

    Europas Beitrag zum Frieden?

    Um die Frage, was die Europäer zu einem möglichen Friedensdeal beitragen können, soll es nach Angaben von Diplomaten an diesem Montag auch bei einem Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz und anderen europäischen Staats- und Regierungschefs in Paris gehen. Sie wurden in der vergangenen Woche von dem Vorstoss Trumps für Gespräche mit Putin überrascht und befürchten nun, dass die Ukrainer zu Zugeständnissen gezwungen werden könnte, die sie eigentlich nicht machen wollen. Dazu gehören unter anderem der vorläufige Verzicht auf einen Nato-Beitritt.

    Die USA haben zudem bereits erklärt, dass sie selbst keine Truppen in die Ukraine schicken wollen. Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, er wisse, dass es den Fragebogen gebe. Er habe ihn selbst nicht gesehen, aber er könne vollkommen nachvollziehen, dass dieser dazu beitrage, die Gespräche zu fokussieren.

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    Kommentare

    User #1195 (nicht angemeldet)

    Das ging für Putin aber ganz schön in die Hose. Er jammerte über die Nähe der Nato vor dem Krieg und wird weitere 1200 Kilometer der Nato gegenüber stehen. Da scheint mir ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Warum sollte Putin auf so einen Deal eingehen.

    User #4043 (nicht angemeldet)

    Wenn er will das Europa danach die Verantwortung übernehmen solle, muss sie auch bei den Verhandlungen dabei sein. Es kann und darf nicht sein das Putin alles auf dem Siblertablett bekommt und sich in Zukunft nach belieben bedienen kann. Wenn Europa für Trump so unwichtig ist, wann zieht er seine Truppen ab? Denn damit hat man den Feind im eigenen Bett. Trump ist nicht der Friedensstifter für den er sich sieht.

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