NATO

    Deutschland beteiligt sich an Stärkung der Nato-Ostflanke

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Deutschland,

    Der deutsche Bundespräsident Steinmeier bekräftigte bei seinem Besuch in Rumänien, dass Deutschland Verantwortung in der Nato übernehmen werde.

    Steinmeier Gorghiu Ciolacu
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft sich im Parlament von Rumänien mit Alina Gorghiu (l), Vorsitzende des Senats von Rumänien, und Marcel Ciolacu (r), Präsident der Abgeordnetenkammer von Rumänien. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa - sda - Keystone/dpa/Bernd von Jutrczenka

    Das Wichtigste in Kürze

    • Deutschland will zur Stärkung der Nato-Ostflanke beitragen.
    • Frank-Walter Steinmeier betonte, dass Deutschland sich seiner Verantwortung bewusst sei.
    • Rumäniens Präsident Klaus Iohannis korrigierte die Zahl der Flüchtlinge im Land nach oben.

    Deutschland wird nach Angaben von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seinen Beitrag zur weiteren Stärkung der Nato-Ostflanke als Reaktion auf den Ukraine-Krieg leisten.

    Man sei nicht nur bereit, die Nato allgemein in ihrer Verteidigungsfähigkeit mehr zu unterstützen, sagte das deutsche Staatsoberhaupt am Mittwoch in der rumänischen Hauptstadt Bukarest nach einem Gespräch mit Präsident Klaus Iohannis. «Sondern wir wissen insbesondere, dass die Ostflanke gestärkt werden muss, auch durch Präsenz gestärkt werden muss.»

    «Wir sehen die rumänischen Sicherheitsbedürfnisse«

    Steinmeier verwies auf die dazu bereits von Deutschland geleisteten Beiträge – zum Beispiel die Beteiligung an der Luftraumüberwachung am östlichen Rand des Bündnisses. Derzeit arbeite die Nato an einem Konzept hierfür für die Zukunft. «Deutschland wird sich seiner Verantwortung dabei nicht entziehen», betonte der Bundespräsident. Zugleich versicherte er Iohannis: «Wir sehen die rumänischen Sicherheitsbedürfnisse mit ganz besonderer Sensibilität.»

    Steinmeier Iohannis schütteln Hände
    Der rumänische Präsident Klaus Iohannis (r.) und der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.) geben sich nach einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Abschluss ihres offiziellen Treffens die Hand. - Keystone

    Rumänien hat eine rund 600 Kilometer lange direkte Grenze mit der Ukraine. Steinmeier zollte Iohannis «grossen Respekt» für die Aufnahme vieler Flüchtlinge nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges.

    4,5 Millionen Flüchtlinge

    Iohannis berichtete, dass bisher fast 4,5 Millionen Flüchtlinge in sein Land gekommen und «mit offenen Armen empfangen» worden seien. Der Präsident korrigierte damit die bisher bekannte Zahl von etwa 3 Millionen Flüchtlingen nach oben. Die meisten von ihnen seien in andere Länder weitergezogen, viele aber geblieben.

    «Viele haben inzwischen in Rumänien einen Arbeitsplatz gefunden, viele ukrainische Firmen haben ihren Sitz nach Rumänien verlegt, ukrainische Kinder gehen hier in den Kindergarten und in die Schule», sagte Iohannis. Zehntausende ukrainische Flüchtlinge sollen derzeit in Rumänien mit seinen rund 19 Millionen Einwohnern leben.

    Kommentare

    Weiterlesen

    1 Interaktionen
    Warschau
    Pistorius litauen
    14 Interaktionen
    «Ohne Wenn & Aber»
    finnland beitritt nato
    56 Interaktionen
    U-Boote & Co.

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Zürcher Sechseläuten
    Tankstelle
    Deutschland

    MEHR NATO

    breuer
    30 Interaktionen
    General Breuer
    29 Interaktionen
    Kopenhagen
    6 Interaktionen
    Kopenhagen
    donald trump
    13 Interaktionen
    Berlin

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Automobilzulieferer insolvenz
    3 Interaktionen
    Insolvenz
    mecklenburg vorpommern
    18 Interaktionen
    Wahl
    Deutschland Wirtschaft Euroscheine
    3 Interaktionen
    Berlin
    AfD Brandmauer
    3 Interaktionen
    Magdeburg