Deutscher Kanzler rechtfertigt Energielieferungen aus Russland

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    Der deutsche Regierungschef Olaf Scholz sieht kurzfristig keine Möglichkeit, auf Energielieferungen aus Russland zu verzichten.

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    Olaf Scholz will weg von russischen Energielieferungen, jedoch sei das von Heute auf Morgen nicht möglich. - POOL/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Deutschland bezieht weiter Energielieferungen aus Russland, das sorgt für Kritik.
    • Kanzler Olaf Scholz verteidigt das Vorgehen.
    • Man könne sich nicht von Heute auf Morgen aus der Abhängigkeit begeben.

    Deutschland wolle zwar langfristig seine Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle aus Russland beenden, sagte Scholz am Mittwoch im Parlament in der Generaldebatte über den Haushalt des Kanzleramts.

    Scholz fürchtet Kollaps

    «Das aber von einem Tag auf den anderen zu tun, hiesse, unser Land und ganz Europa in eine Rezession zu stürzen», warnte er. «Hunderttausende Arbeitsplätze wären in Gefahr. Ganze Industriezweige stünden auf der Kippe.»

    Schon jetzt träfen die wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine verhängten Sanktionen auch die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland hart - und zwar nicht nur in Form von hohen Spritpreisen. Er handele jedoch nach dem Prinzip: «Sanktionen dürfen die europäischen Staaten nicht härter treffen als die russische Führung.»

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