Mehrere Gruppen von Demonstranten sind zum G7-Gipfel zu verschiedenen Fahrrad- und Wandertouren rund um Garmisch-Partenkirchen aufgebrochen. Begleitet wurden die wenigen Aktivisten bei prallem Sonnenschein von einem grossen Polizeiaufgebot.
Demo-Teilnehmer mit einem «Fight G7»-Banner in München.
Demo-Teilnehmer mit einem «Fight G7»-Banner in München. - Michael Kappeler/dpa

So starteten am Montag nach dpa-Schätzung rund 100 Demonstranten in Garmisch-Partenkirchen zusammen mit mehreren Polizeiwagen und Dutzenden Polizisten zu Fuss oder auf dem Rad.

Für den mehrere Stunden langen «Sternmarsch» gibt es strikte Auflagen, die Wege dürfen nicht verlassen werden, Hunde müssen angeleint sein. Auch Pyrotechnik ist verboten, «wir wollen auch keinen Waldbrand verursachen», sagte Organisator Franz Haslbeck.

Zugleich gibt es weitere Touren von Aktivisten - jedoch darf nur eine Gruppe in Sichtweite von Schloss Elmau, wo die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten demokratischen Industrienationen bis Mittwoch tagen. 50 Menschen werden mit dem Bus zu einer Versammlungsfläche in der Gegend gefahren. Die Veranstalter kritisieren, dass sie nicht wie ursprünglich anvisiert nahe genug am Schloss demonstrieren können.

Die Berge rund um die Zugspitze zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Wegen der Hitze rief die Polizei die Menschen auf, sich mit Wasser und Sonnenschutz auszurüsten. Für den ein oder anderen Beamten gab es ein Eis. Für den Nachmittag waren in den Alpen Gewitter inklusive Hagel angekündigt.

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