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    Dax gibt weiter nach - Wochenbilanz positiv

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    Deutschland,

    Die Dax-Anleger haben nach dem Rückschlag vom Vortag auch zum Wochenschluss Vorsicht walten lassen.

    Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
    Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Händler nannten den starken Eurokurs, der dem Export schaden könnte, als Belastungsfaktor.

    Der deutsche Leitindex gab am Freitag um 0,48 Prozent auf 13 033,20 Punkte nach.

    Händler nannten den starken Eurokurs, der dem Export schaden könnte, als Belastungsfaktor. Die Aussicht auf eine lange Phase mit extrem niedrigen US-Zinsen schwächte zuletzt den US-Dollar und stützte somit den Euro. Auf Wochensicht aber ergibt sich für den Dax ein Plus von 2,10 Prozent.

    Der MDax der mittelgrossen Werte sank am Freitag um 0,53 Prozent auf 27 527,34 Punkte.

    Die Aktien von Bayer reagierten mit einem Kursabschlag von 2,7 Prozent auf eine Richterschelte zum Glyphosat-Vergleich. Damit gehörten die Papiere des Agrarchemie- und Pharmakonzerns zu den schwächsten Dax-Werten. Im Verfahren um den angeblich krebserregenden Unkrautvernichter Glyphosat kritisierte der zuständige US-Bezirksrichter bei den Abschlussarbeiten für den von Bayer erzielten milliardenschweren Vergleich mangelnde Fortschritte. Der Druck auf den Konzern steige, das Verfahren endlich zu einem Ende zu bringen, hiess es dazu von Analysten.

    Nach einem Verkaufsvotum weiteten die Aktien von Stratec ihre Vortagesverluste massiv aus. Mit einem Minus von fast 17 Prozent waren sie klares Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax. Der vom Konkurrenten Abbott Laboratories entwickelte günstige Covid-19-Schnelltest, der kurz vor der Zulassung steht, sei eine grosse Bedrohung für Hersteller von Labortechnik für klassische Tests, argumentierte Warburg-Analyst Michael Heider.

    Die Aktien von Dürr reagierten mit einem Kursplus von gut zwei Prozent auf eine Kaufempfehlung. Eine Verkaufsempfehlung lastete auf dem Kurs von Thyssenkrupp. Die Papiere des Stahl- und Industriekonzerns büssten mehr als zwei Prozent ein.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx schloss 0,47 Prozent tiefer bei 3315,54 Punkten. Der Pariser Cac 40 gab etwas weniger deutlich nach, während der Londoner FTSE 100 0,6 Prozent einbüsste. In New York hingegen lag der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Frankfurt moderat im Plus.

    Der Kurs des Euro schaffte wieder den Sprung über 1,19 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1915 (Donnerstag: 1,1806) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8393 (0,8470) Euro.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,46 auf minus 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,04 Prozent auf 145,83 Punkte zu. Der Bund-Future gewann 0,12 Prozent auf 175,63 Punkte.

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