Couscous zählt künftig zum Weltkulturerbe. Das nordafrikanische Gericht symbolisiere gemäss vier Maghreb-Staaten das «Zusammenleben».
Couscous
Ein Couscous-Gericht in einem Restaurant in Tunis. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Couscous zählt künftig zum Weltkulturerbe.
  • Der Antrag kam von Algerien, Marokko, Mauretanien und Tunesien.
  • Für die Maghreb-Staaten symbolisiere das Gericht das «Zusammenleben».

Das typisch nordafrikanische Gericht Couscous zählt künftig zum Weltkulturerbe. Nach einer gemeinsamen Bewerbung von vier Maghreb-Staaten wurde das traditionelle Gericht in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Dies teilte die Unesco am Mittwoch mit. Couscous symbolisiere das «Zusammenleben», hiess es im Antrag von Algerien, Marokko, Mauretanien und Tunesien.

«Frauen und Männer, Junge und Alte, Sesshafte und Nomaden, Menschen vom Land und aus der Stadt sowie Emigrierte.» Jeder identifiziere sich mit dem Gericht, erklärten die Antragsteller. Couscous wird aus Griess oder Hartweizen hergestellt und traditionell mit Gemüse, Fleisch oder Fisch serviert.

Es war das erste Mal, dass sich vier Maghreb-Staaten für ein gemeinsames Vorhaben zusammenschliessen. Die Initiative weckte Hoffnungen auch auf eine politische Annäherung.

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