Corona: RKI warnt vor steigender Ansteckungsgefahr

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    Deutschland,

    Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sind zuletzt schnell gestiegen. Auch auf Intensivstationen zeigt die Kurve nun wieder nach oben. Welchen Rat hat das RKI?

    Mit den Inzidenzen steigt auch wieder das Risiko, sich anzustecken. Das RKI rät, Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen konsequent einzuhalten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
    Mit den Inzidenzen steigt auch wieder das Risiko, sich anzustecken. Das RKI rät, Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen konsequent einzuhalten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Angesichts der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland hat das Robert Koch-Institut (RKI) vor einem wachsenden Risiko von Ansteckungen gewarnt.

    «Bei den gegenwärtigen Sieben-Tage-Inzidenzen besteht eine zunehmende Wahrscheinlichkeit infektiöser Kontakte», heisst es im jüngsten Wochenbericht.

    Es werde «dringend empfohlen», sich gegen Covid-19 impfen zu lassen und auf den vollständigen Impfschutz zu achten. Gemeint ist, dass man sich auch die zweite Spritze geben lassen sollte, die bei fast allen Corona-Impfstoffen vorgesehen ist.

    RKI rät dringend zur Auffrischimpfung

    Die Möglichkeit der Auffrischimpfung solle von den Gruppen genutzt werden, denen die Ständige Impfkommission dies empfiehlt, hiess es. Wer leichte Symptome habe, solle zu Hause bleiben und sich testen lassen, möglichst mit PCR, . Das gelte auch für Geimpfte. Nicht notwendige Kontakte sollten reduziert und die Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen konsequent eingehalten werden.

    Der Anteil Geimpfter sei in den vergangenen Wochen kaum noch gestiegen, hält das RKI fest. Unter Berufung auf eigene Berechnungen hiess es, ein «ausgeprägter Effekt» der Corona-Impfung zum Verhindern von Covid-19-Erkrankungen und -Krankenhausaufnahmen in Deutschland sei belegt. Das RKI verglich die jeweiligen Inzidenzen in der ungeimpften und der vollständig geimpften Bevölkerung.

    Deutlich mehr Krankenhausaufnahmen bei Ungeimpften

    Ergebnis: In der geimpften Bevölkerung habe sowohl die wöchentliche Inzidenz der Fälle mit Symptomen als auch die Inzidenz der Krankenhausaufnahmen deutlich unter den jeweiligen Werten der ungeimpften Bevölkerung gelegen, hiess es. Dies gelte für die beiden analysierten Altersgruppen (18 bis 59 und ab 60 Jahre) und im gesamten Untersuchungszeitraum von Mitte Juli bis Mitte Oktober.

    Zur allgemeinen Corona-Lage heisst es im Bericht, dass der steigende Trend der Sieben-Tage-Inzidenzen vorige Woche in allen Altersgruppen sichtbar geworden sei. Sprunghafte Anstiege beträfen auch Ältere - bei den Menschen über 90 etwa stieg die Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenvergleich von 63 auf 108. Es habe erneut einen deutlichen Anstieg von Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen und medizinischen Einrichtungen gegeben, hiess es. «Die diesjährigen Fallzahlen sind deutlich höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.» Das RKI betont seit dem Sommer, dass es für Herbst und Winter mit steigenden Zahlen rechnet.

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