Büro: Zeit auf Sitzball und Balance-Board begrenzen

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    Es gibt zahlreiche Produkte, die die Büroarbeit rückenschonender gestalten sollen. Für den Dauereinsatz eignen sie sich jedoch nicht.

    Ein dauerhafter Ersatz für einen Schreibtischstuhl im Büro sind Sitzbälle nicht.
    Ein dauerhafter Ersatz für einen Schreibtischstuhl im Büro sind Sitzbälle nicht. - Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

    Es zieht und zwickt in Rücken und Nacken: Das kennen viele, die im Büro arbeiten. Mitterweile gibt es eine Menge Helfer, die den Arbeitsplatz rückenfreundlicher machen sollen. Sitzbälle und Balance-Boards sollten allerdings nicht im Dauereinsatz sein.

    «Wir alle stellen uns einen Arbeitsplatz viel dynamischer und gesünder vor, indem wir uns Gegenstände anschaffen, die uns in ständiger Bewegung halten», so der Physiotherapeut Alexander Srokovskyi. Das stimme jedoch nicht immer.

    Wer lange auf einem Sitzball sitzt, überlastet auf Dauer seine Rückenmuskulatur, was zu Verspannungen führt. Der Physiotherapeut rät daher dazu, den Sitzball maximal eine halbe Stunde lang am Stück zu nutzen.Auf dem Balance-Board überstreckt oft das Knie

    Auch die verbrachte Zeit auf Balance-Boards gehört begrenzt. Ein solches Board sieht aus wie eine kleine Wippe, auf der man balanciert und so in Bewegung bleibt.

    «In der Praxis sieht es leider so aus, dass man dazu neigt, das Board lange Zeit in einer Position gekippt zu lassen und somit ein Knie dauerhaft zu überstrecken», so Srokovskyi.

    Das führt zu einer schiefen Beckenhaltung, die Schmerzen und Verspannungen begünstigen kann. Für den Dauereinsatz sind solche Boards daher ebenfalls nicht empfehlenswert, so der Physiotherapeut.

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