Erst Streit, jetzt Einigung: Die Bundesregierung hat sich auf neue Subventionsregeln beim Kauf von E-Autos geeinigt. Was ändert sich in Zukunft?
Ein Piktogramm zeigt ein E-Auto:  Käufer von Elektroautos sollen künftig weniger Unterstützung vom Staat bekommen.
Ein Piktogramm zeigt ein E-Auto: Käufer von Elektroautos sollen künftig weniger Unterstützung vom Staat bekommen. - Martin Schutt/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Käufer von Elektroautos sollen künftig weniger Unterstützung vom Staat bekommen.

Die Bundesregierung einigte sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Regierungskreisen auf neue Subventionsregeln.

Demnach sinkt die Förderung für Autos, die weniger als 40.000 Euro kosten, von derzeit 6000 auf 4500 Euro. Für teurere E-Autos soll es nur noch 3000 Euro geben, ab einem Kaufpreis von mehr 65.000 Euro weiterhin keine Förderung. Zuvor hatte das «Handelsblatt» über die Einigung berichtet.

Die Förderung soll demnach weiterlaufen, aber nur so lange, bis insgesamt 2,5 Milliarden Euro ausgezahlt wurden. Steuervorteile von Elektroautos bei der Dienstwagen-Regelung sollen beibehalten werden.

Über die Förderung von E-Autos hatte es zuvor Streit in der Bundesregierung gegeben. Finanzminister Christian Lindner (FDP) wollte die Kaufprämien abschaffen. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte vorgeschlagen, zumindest die Förderung für Plug-in-Hybridautos früher als geplant Ende 2022 zu streichen. Plug-in-Hybride kombinieren einen Elektro- und Verbrennungsmotor. Für reine E-Autos sollte es nach den Plänen Habecks künftig weniger Geld vom Staat geben.

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