Brüssel will Eskalation im Handelskonflikt mit USA vermeiden

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    Belgien,

    Die EU-Kommission arbeitet nach Angaben aus informierten Kreisen weiter daran, eine Eskalation im Handelsstreit mit den USA zu vermeiden.

    EU-Staaten
    Im letzten Jahr haben mehr als 50 Prozent der EU-Staaten ihre selbst gesetzten Haushaltsvorgaben überschritten. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU-Kommission will mit Donald Trump übereinkommen.
    • Trump sieht sich in Handelsbeziehungen benachteiligt.

    Die EU-Kommission setze sich dafür ein, die Übereinkunft von US-Präsident Donald Trump und Jean-Claude Juncker vom 25. Juli umzusetzen, hiess es aus der Brüsseler Behörde heute Freitag.

    Kommissionschef Juncker und Trump hatten bei einem Krisentreffen im Juli einen Plan zur Beilegung des Konflikts präsentiert. Unter anderem soll die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter vorangetrieben werden. Die EU soll zudem künftig unter anderem mehr Flüssiggas und Sojabohnen aus den USA importieren. Bei Letzteren gingen die Zahlen bereits nach oben. Mögliche hohe US-Zölle auf Autos waren aus Sicht der EU im Gegenzug vorerst vom Tisch.

    Trump sieht sich generell benachteiligt

    US-Präsident Donald Trump sieht die USA in den Handelsbeziehungen mit Europa jedoch generell benachteiligt. Er droht daher mit Strafzöllen von bis zu 25 Prozent auf Autoimporte, falls die EU ihre Handelsbarrieren für US-Produkte nicht beseitigt.

    Medienberichten zufolge wollen deutsche Automanager in der kommenden Woche im Weissen Haus in Washington vorstellig werden. Laut dem «Handelsblatt» soll das Treffen am kommenden Dienstag sein.

    Eine Regierungssprecherin sagte in Berlin, dem Kanzleramt sei die Idee eines solchen Treffens bekannt. Es gelte, dass die EU-Kommission das Mandat für Verhandlungen mit den USA habe. Ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin sagte, die deutschen Autobauer hätten ein Treffen am 4. Dezember angeregt. Es sei noch nicht festgelegt.

    Industriepräsident Dieter Kempf warnte: «Neue US-Zölle auf Autos unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit wären ein herber Rückschlag für die transatlantischen Beziehungen und keinesfalls berechtigt.» Die Vereinbarungen zu möglichen Quotenregelungen für Autoexporte aus Mexiko und Kanada in die USA liessen befürchten, dass die USA tatsächlich vorhaben, Autoimporte einzuschränken.

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