Brief von Charles Baudelaire erzielt Höchstpreis bei Auktion

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    Frankreich,

    Ein aus dem Jahr 1845 stammender Brief des französischen Dichters Baudelaire wechselte für mehr als 260'000 Franken den Besitzer.

    Auktionshammer
    Im nächsten Monat wird in Paris ein bislang unveröffentlichtes Gemälde von Auguste Renoir versteigert. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Brief des französischen Dichters Charles Baudelaire kam in Paris unter den Hammer.
    • Rund 268'000 Franken zahlte ein privater Sammler für das Schriftstück aus dem Jahr 1845.

    Ein Brief des französischen Dichters Charles Baudelaire hat bei einer Auktion das Dreifache seines Schätzpreises erzielt. Das Schriftstück, das aus dem Jahr 1845 stammt, wurde heute Sonntag für 234'000 Euro (etwa 268'000 Franken) an einen privaten Sammler verkauft, wie das Auktionshaus Osenat in Fontainebleau bei Paris mitteilte. Der Brief war auf 60'000 bis 80'000 Euro (rund 69'000 bis 92'000 Franken) geschätzt worden.

    In dem Brief an seine Mätresse Jeanne Duval kündigte Baudelaire im Juni 1845 an, sich töten zu wollen. Zwar versetzte er sich einen Stich mit einem Messer, dies hatte aber keine schwerwiegenden Folgen. Anschliessend lebte der Autor noch 22 Jahre, bevor er 1867 im Alter von 46 Jahren an Syphilis starb.

    Berühmt wurde Baudelaire durch die 1857 erschienene Gedichtesammlung «Die Blumen des Bösen» («Les Fleurs du Mal»). Der Band brachte ihm eine Anzeige wegen «Verletzung der öffentlichen Moral» ein.

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